Coronavirus in NRW: Erntehelfer können doch kommen, weiter Freiwillige benötigt – Liveblog

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Erntehelfer aus Osteuropa dürfen nun doch kommen – Freiwillige werden aber weiter benötigt. Rund 220.000 Kleinbetriebe in NRW haben heute Geld bekommen. Die Lage in NRW im Überblick.

NRW

, 02.04.2020, 04:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die Entwicklungen der Corona-Krise überschlagen sich zum Teil. Wir berichten hier aktuell in diesem Liveblog.

  • In NRW steigt die Zahl der Coronavirus-Infizierten weiter an, es sind inzwischen 17.614 Menschen mit dem Coronavirus infiziert und es gibt 202 Todesfälle (Stand: 02.04.2020, 16 Uhr)
  • Auch in Dortmund hat es einen ersten Todesfall gegeben
  • Rund 320.000 Anträge auf Soforthilfe haben Kleinbetriebe seit Freitag beim Land NRW gestellt. 300.000 sind schon bewilligt (Stand 2.4., 12 Uhr), 220.000 Betriebe sollen bereits Geld erhalten haben
  • Das Kontaktverbot bleibt bis zum 19. April bestehen
  • 6500 Menschen in NRW hat die Polizei bereits wegen Kontaktverstößen erwischt
  • Bleibt die Infektionsgeschwindigkeit so hoch wie jetzt, könnte es laut NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann bis Ende April 150.000 Infizierte geben.15.000 müssten Schätzungen zufolge dann in Krankenhäusern behandelt werden.
  • Die Landesregierung wollte ein Notstands-Gesetz erlassen, mit dem u.a. Mediziner und Pfleger zur Arbeit verpflichtet werden können. Die Opposition im Landtag hat gegen den ersten Entwurf gestimmt.

SCHUTZ VOR CORONAVIREN

Generell gelten zum Schutz vor Coronaviren dieselben Maßnahmen, die zurzeit bei Grippewellen sowieso angeraten sind.
  • Husten und Niesen in die Armbeuge, nicht in die Faust oder Handfläche
  • Umarmungen und Händeschütteln einschränken
  • Die Hände sollten regelmäßig mindestens 20 Sekunden und mit Seife gewaschen werden
  • Viele Masken sind keine Spezialmasken, wehren Feinpartikel nicht ab und schützen dementsprechend auch nicht vor einer Tröpfcheninfektion
  • Für Menschen, die sich bereits angesteckt haben, sei es aber sinnvoll, sogenannte FFP3-Masken zu tragen, um andere Menschen nicht anzustecken
  • Deutschlandweit ist eine Hotline für besorgte Bürger eingerichtet: 030 9028-2828. Der Notruf 112 soll für Notfälle nicht blockiert werden.

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