Coronavirus in NRW: Kontaktbeschränkungen verlängert, aber Treffen mit mehr Menschen möglich

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Die Kontaktbeschränkungen bleiben in Deutschland auch in den kommenden Wochen gültig. Eltern in NRW sollen in den nächsten Monaten nur einen Teil der Kita-Beiträge zahlen. Die Lage im Überblick.

NRW

, 26.05.2020, 04:30 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die Entwicklungen der Corona-Krise überschlagen sich meist. Wir berichten hier aktuell in diesem Liveblog.

  • In NRW steigt die Zahl der Coronavirus-Infizierten weiter an: Es sind inzwischen 37.376 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet worden und es gibt 1.570 Todesfälle. 32.679 Menschen sind laut NRW-Gesundheitsministerium wieder genesen. (Stand: 26.5.2020)
  • Die Kontaktbeschränkungen in Deutschland werden bis zum 29. Juni verlängert. Bund und Länder einigten sich auch darauf, dass die Länder den Aufenthalt im öffentlichen Raum nunmehr mit bis zu zehn Personen oder den Angehörigen zweier Hausstände gestatten können. Das berichten die Nachrichtenagentur Reuters und das ZDF.
  • Die Ministerpräsidenten von Nordrhein-Westfalens und der Niederlande, Armin Laschet und Mark Rutte, haben an die Bürger appelliert, am Pfingstwochenende nur mit einer Buchung über die Grenze zu reisen.
  • Eltern in NRW zahlen im Juni und Juli nur die Hälfte der Kita-Beiträge. Das gilt auch für die Betreuung in der Tagespflege.
  • Der vor drei Wochen erstellte Nordrhein-Westfalen-Plan sieht ab Samstag zahlreiche weitere Erleichterungen in den Bereichen Wirtschaft, Freizeitgestaltung, Sport und Kultur vor. Darüber hat das Landeskabinett am Dienstag beraten. Die Ergebnisse sollen erst in den nächsten Tagen bekanntgegeben werden. Die Coronaschutzverordnung gilt in NRW noch bis zum 5. Juni.

SCHUTZ VOR CORONAVIREN

Generell gelten zum Schutz vor Coronaviren dieselben Maßnahmen, die zurzeit bei Grippewellen sowieso angeraten sind.
  • Husten und Niesen in die Armbeuge, nicht in die Faust oder Handfläche
  • Umarmungen und Händeschütteln einschränken
  • Die Hände sollten regelmäßig mindestens 20 Sekunden und mit Seife gewaschen werden
  • Viele Masken sind keine Spezialmasken, wehren Feinpartikel nicht ab und schützen dementsprechend auch nicht vor einer Tröpfcheninfektion
  • Für Menschen, die sich bereits angesteckt haben, sei es aber sinnvoll, sogenannte FFP3-Masken zu tragen, um andere Menschen nicht anzustecken
  • Deutschlandweit ist eine Hotline für besorgte Bürger eingerichtet: 030 9028-2828. Der Notruf 112 soll für Notfälle nicht blockiert werden.

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