Coronavirus in NRW: Urlauber sollen an Test-Kosten beteiligt werden - Liveblog

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Wer in ein Corona-Risikogebiet gereist ist, muss danach 14 Tage in Quarantäne oder einen Negativ-Test vorweisen. Die Kosten tragen Urlauber zum Teil selbst. Die Lage in NRW im Überblick.

NRW

, 13.07.2020, 20:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Über die Auswirkungen der Corona-Krise in NRW berichten wir hier aktuell im Liveblog.

  • In NRW sind inzwischen 44.974 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet worden und es gibt 1.705 Todesfälle. 40.296 Menschen sind laut NRW-Gesundheitsministerium wieder genesen. (Stand: 13.7.2020)
  • Änderung der Einreiseverordnung: Wer aus dem Sommerurlaub aus Corona-Risikogebieten oder vom Verwandtschaftsbesuch aus Corona-Hotspots zurückkommt, muss in Quarantäne oder einen negativen Corona-Test vorweisen können. Die Tests sind aber nicht kostenfrei, betont NRW-Gesundheitsminister Laumann. Die Gesundheitsämter würden Gebühren nehmen.
  • Nach der gängigen Forschungsmeinung galten Corona-Infizierte als immun gegenüber einer neuen Infektion mit dem Virus. Eine Studie aus London widerlegt nun die bisherige Annahme.
  • Mediziner und Pflegepersonal können sich nun in einem Freiwilligenregister eintragen. So soll die Patientenversorgung nach Corona-Ausbrüchen in betroffenen Regionen abgesichert werden.
  • Land NRW lockert allgemeine Corona-Regeln: Hochzeiten in NRW dürfen trotz Corona wieder in größeren Gesellschaften gefeiert werden: Statt bisher 50 dürfen frisch vermählte Paare mit bis zu 150 Gästen feiern.
  • Die Maskenpflicht wird bis zum 11. August in NRW verlängert.

SCHUTZ VOR CORONAVIREN

Generell gelten zum Schutz vor Coronaviren dieselben Maßnahmen, die zurzeit bei Grippewellen sowieso angeraten sind.
  • Husten und Niesen in die Armbeuge, nicht in die Faust oder Handfläche
  • Umarmungen und Händeschütteln einschränken
  • Die Hände sollten regelmäßig mindestens 20 Sekunden und mit Seife gewaschen werden
  • Viele Masken sind keine Spezialmasken, wehren Feinpartikel nicht ab und schützen dementsprechend auch nicht vor einer Tröpfcheninfektion
  • Für Menschen, die sich bereits angesteckt haben, sei es aber sinnvoll, sogenannte FFP3-Masken zu tragen, um andere Menschen nicht anzustecken
  • Deutschlandweit ist eine Hotline für besorgte Bürger eingerichtet: 030 9028-2828. Der Notruf 112 soll für Notfälle nicht blockiert werden.
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