Coronavirus - Aktuelle Informationen und Liveblogs | Münsterland Zeitung

Wir halten zusammen
Die Corona-Krise

Jüngere Menschen, die eine erste Impfung mit Astrazeneca erhalten haben, können für die zweite Impfung auf ein anderes Präparat zurückgreifen. Das haben die Gesundheitsminister beschlossen.

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Das amerikanische Pharmaunternehmen Johnson & Johnson verschiebt seine Impfstoff-Lieferungen nach Europa. Grund sind zuvor bekanntgewordene Fälle von Blutgerinnseln nach Gabe des Impfstoffes.

Bund und Länder hatten sich geeinigt, bundesweit einheitliche Auflagen für Gebiete mit hohen Infektionszahlen festzulegen. Darin enthalten sind unter anderem die umstrittenen Ausgangsbeschränkungen.

Der Kreis Borken hat eine Allgemeinverfügung gegen die Ausbreitung des Coronavirus‘ verlängert. Sie gilt jetzt bis zum 25. April und umfasst einige Sonderregelungen für das Kreisgebiet.

Die Bundes-Notbremse wird erst in der kommenden Woche verabschiedet und damit später als bisher von der Koalition geplant. Ärztevertreter befürchten als Konsequenz eine Überlastung der Kliniken.

Es ist eine Wende in der Pandemiepolitik: Die Ministerpräsidenten sind – zumindest in Teilen – entmachtet. Was bedeuten die neuen Regeln im Infektionsschutzgesetz?

Nach vielen Debatten um schwere Nebenwirkungen will die EU-Kommission offenbar mit den Impfstoffherstellern Astrazeneca und Johnson & Johnson brechen. Die Verträge sollen nicht verlängert werden.

Wichtig zu wissen
Ahaus
Zu hohe Inzidenz: Modellkommune Ahaus darf nicht ab Montag lockern
Münsterland Zeitung Modellregion

Zu hohe Inzidenz: Modellkommune Ahaus darf nicht ab Montag lockern Von Johannes Schmittmann

Nach einer sehr guten Resonanz der Corona-Schnelltestaktion in Ahaus und den Ortsteilen am Wochenende sollen nun noch mehr Tests möglich gemacht werden, schreibt die Stadt Ahaus.

Die Zahlen der positiv auf das Coronavirus Getesteten steigt im Kreis Borken weiter an. Die Polizei musste kreisweit gleich mehrere Mal Verfahren wegen Verstößen gegen Corona-Regeln einleiten. Von Johannes Schmittmann

Die Zahl der mit dem Coronavirus infizierten Menschen im Kreis Borken steigt weiter an. 837 Meldete der Kreis am Sonntag (1.11.). Von Bernd Schlusemann

Heek

Die Corona-Zahlen im Kreis Borken steigen weiter in enormem Tempo. Am Sonntag meldet der Kreis 72 Neuinfektionen im Vergleich zum Vortag. Hier gibt es alle Entwicklungen im Überblick. Von Victoria Garwer

Legden
Corona-Massentest im Legdener Altenwohnheim: Ergebnisse endlich da
Münsterland Zeitung Coronavirus

Corona-Massentest im Legdener Altenwohnheim: Ergebnisse endlich da Von Till Goerke

Der wichtige Wert der Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner ist im Kreis Borken am Sonntag stark gesunken. Das teilt die Bezirksregierung Münster mit. Hier gibt es alle Entwicklungen im Überblick.

Auch die ans Westmünsterland grenzenden Provinzen der Niederlande sind vom Robert-Koch-Institut zum Risikogebiet erklärt worden. Wir haben versucht zusammenzustellen, was jetzt zu beachten ist. Von Anne Winter-Weckenbrock

Stadtlohn
Impfung meiner Großeltern: Erster Schritt zur Rückkehr in die Normalität
Münsterland Zeitung Impfzentrum Velen

Impfung meiner Großeltern: Erster Schritt zur Rückkehr in die Normalität Von Johannes Schmittmann

Eine Erzieherin, die im Don-Bosco-Kindergarten beschäftigt ist, ist positiv auf Corona getestet worden. Nun sind alle Kinder in Quarantäne. Dafür hat das Kreisgesundheitsamt einen Grund. Von Anne Winter-Weckenbrock

Südlohn
Dieter Doods (53) hätte den Kampf gegen das Coronavirus fast verloren
Münsterland Zeitung Coronavirus

Dieter Doods (53) hätte den Kampf gegen das Coronavirus fast verloren Von Stephan Rape

Vreden
Raphael Kampshoff (45) testet noch nicht zugelassenen Corona-Impfstoff
Münsterland Zeitung Impfstoff-Studie

Raphael Kampshoff (45) testet noch nicht zugelassenen Corona-Impfstoff Von Anne Winter-Weckenbrock

Weitere Nachrichten

Die vor wenigen Wochen erreichbar erscheinende 50er-Inzidenz ist in weite Ferne gerückt. Stattdessen ist die Alarmschwelle 100 Standard geworden. Nur noch fünf Kommunen befinden sich darunter.

Die Corona-Testpflicht für Arbeitnehmer könnte Unternehmen, die bereits in Existenznot sind, weiter zusetzen. Finanzielle Hilfe soll es nicht geben. Darüber hinaus gibt es offene rechtliche Fragen.

Ein Ehepaar soll über 350 Euro Strafe zahlen, weil es zwei Brötchen auf einer Bank in einer Fußgängerzone verspeist hat. Das Ehepaar hat Beschwerde gegen den Bußgeldbescheid eingelegt.

Die angekündigten Schul-Tests sorgen weiterhin für Unruhe in NRW. Die Landeselternkonferenz berichtete von „enormen Widerstand“. Es geht dabei um Handhabung, Datenschutz und Angst vor Bloßstellung.

Eine neue App verspricht einen digitalen Corona-Schnelltest mit einer Analyse der Lederhaut. Ein Foto vom Auge soll schon genügen, um eine Corona-Infektion feststellen zu können.

Die Corona-Impfungen der Menschen zwischen 70 und 80 Jahren in NRW weiter an Fahrt auf. Ab Freitag werden die nächsten Jahrgänge für die Impftermin-Vergabe freigeschaltet.

Politiker und Forscher fürchten sich vor der Bildung einer neuen impfstoff-immunen Variante des Coronavirus. Wissenschaftler schließen die Bildung solch einer Mutante in Deutschland nicht aus.

16,7 Prozent der Bevölkerung in NRW hat bereits eine erste Corona-Impfung erhalten. Ist das viel, oder eher wenig? Unsere Karte zeigt, welche Bundesländer beim Impfen vorne liegen. Von Wiebke Karla

Mehrere US-Gesundheitsbehörden wollen die Gabe des Impfstoffes von Johnson & Johnson vorerst stoppen. Grund für die Empfehlung, so die „New York Times“, sei das Auftreten von Blutgerinnseln nach der Impfung

Die Änderungen im Infektionsschutzgesetz sind beschlossene Sache. Bundesweit müssen sich Menschen auf Ausgangsbeschränkungen einstellen. Kanzlerin Angela Merkel wirbt nun um Verständnis.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn will Geimpften neue Freiheiten geben. Grundlage ist ein Bericht des Robert Koch-Instituts (RKI) über die Infektiosität von Geimpften. Umsetzen müssen die Vorschläge die Länder.

Seit Anfang März wurden in NRW tausende Teststellen für kostenlose Corona-Tests aus dem Boden gestampft. Doch längst nicht jeder Bürger lässt sich bislang wöchentlich testen.

Fachärzte fordern die Corona-Impfung auch für Kinder und Jugendliche. Bislang plant aber nur Biontech die Zulassung für Jüngere, Astrazeneca und Moderna fehlen noch Daten.

Die gängigen Hygienemaßnahmen schützen nicht nur gegen das Coronavirus, sondern auch gegen die Grippe. Atemwegserkrankungen werden in diesem Jahr hauptsächlich durch zwei Viren verursacht.

Schon bald soll es ein Überangebot an Impfstoff geben. Der Vorschlag des Apothekerverbands: Bezieht Apotheker mit in die Corona-Impfkampagne ein. Dadurch könnte schneller geimpft werden.

Nach den Osterferien ist der Schulbetrieb in NRW wieder angelaufen - allerdings im Distanzunterricht. Bei einigen Eltern hat sich nach über einem Jahr bereits Routine eingestellt.

Das Bundeskabinett will heute bundesweit einheitliche Einschränkungen beschließen. Voraussichtlich soll das Infektionsschutzgesetz geändert werden.

Das Asthmamittel Budesonid könnte früh eingenommen vor schweren Covid-19-Verläufen schützen. Aber handelt es sich wirklich um einen „Game Changer“ in der Pandemie?

Die Lage zu Verbreitung und Auswirkungen des Coronavirus in Dortmund verändert sich schnell. In unserem Liveblog halten wir Sie auf dem Laufenden.

Viele Wirtschaftsvertreter hatten vehement Widerstand geleistet. Die Bundesregierung will offenbar dennoch Unternehmen zu Corona-Testangeboten verpflichten.

In NRW sind seit dem Start der Impfkampagne fast vier Millionen Impfdosen gespritzt worden. Die Quote bei den Erstimpfungen liegt dabei bei 16,1 Prozent - bei den Zweitimpfungen nur bei 5,8.

Nach dem Lockdown haben in Großbritannien Fitnessstudios, Friseure und Biergärten wieder geöffnet. Bereits um Mitternacht nippen Besucher am Bier, vor Geschäften bilden sich lange Schlangen.

Nicht alle Schulen in NRW sind direkt nach den Osterferien mit Selbsttests ausgestattet. Sie warten noch immer auf die versprochenen Lieferungen.

Aerosolforscher fordern einen Corona-Kurswechsel. Sie warnen vor Regelungen, die „keinen nennenswerten Einfluss auf das Infektionsgeschehen“ haben - dazu zähle auch die Maskenpflicht beim Joggen.

Arbeitgeber können nun ebenfalls einen offiziellen Testnachweis ausstellen. Das bedeutet für Arbeitnehmer, dass sie einen Corona-Schnelltest vom Arbeitsplatz auch im Alltag nutzen dürfen.

Die Sieben-Tage-Inzidenz steigt in NRW weiter an. Die Zahl der Kommunen mit einer Inzidenz von unter 100 sinkt immer mehr, während Regionen mit einem Wert von über 200 wieder zunehmen.

Vor wenigen Wochen war Sardinien noch Italiens einzige weiße Zone und praktisch coronafrei. Bars, Restaurants und Geschäfte öffneten. Nun ist die Ferieninsel wieder rot. Was ist da schiefgelaufen?

Kaum ein Thema in Sachen Lockdown ist so umstritten wie das Thema Schule. Öffnen, Schließen, Testpflicht – gerungen wird um Vieles. Ein Kinderarzt plädiert dafür, den Unterricht zu verändern.

NRW hat für Düsseldorf die Corona-Notbremse gezogen. Das öffentliche Leben soll wieder reduziert werden. Allerdings gibt es eine Möglichkeit für die Landeshauptstadt, der Notbremse zu entgehen.

Nach den Ferien müssen fast alle Schüler in NRW wieder zu Hause lernen - wegen der Corona-Lage hat das Schulministerium Distanzunterricht angeordnet. Kita-Kinder dagegen dürfen gemeinsam spielen.

Die Deutsche Bahn hat gegen mehrere Maskenverweigerer Fahr- und Hausverbote ausgesprochen. Das Verbot sieht eine sechsmonatige Sperre für Reisen vor, Bahnhöfe dürfen nicht betreten werden.

In Schleswig-Holstein können bei der Verweigerung einer Quarantäne nach einem positiven Corona-Test harte Maßnahmen getroffen werden. Ein 19-Jähriger musste das am eigenen Leib erfahren.

Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) will im Rahmen der Änderung des Infektionsschutzgesetzes eine Testpflicht für Unternehmen durchsetzen. Die Union sieht eine solche Testpflicht kritisch.

NRW-Ministerpräsident Armin Laschet hat das Ende der Impfreihenfolge bis zum Sommer gefordert. Doch wie bereits nach dem Vorschlag des Brücken-Lockdowns erntet Laschet erneut harte Kritik.

Mehr als 15 Prozent der Menschen in Deutschland haben mittlerweile ihre Erstimpfung erhalten. Grund dafür ist auch der Impfstart in Arztpraxen. Der Erfolg könnte jedoch bald wieder abnehmen.

Eine Studie der Oxford-Universität hat ergeben, dass ausgerechnet ein Asthmamedikament schweren Krankheitsverläufen des Coronavirus vorbeugen könnte. Zustimmung kommt auch aus der Politik.

CDU-Chef Laschet hatte zuletzt einen „Brücken-Lockdown“ vorgeschlagen. Kanzlerin Merkel unterstützt diese Idee. Die Brücke der Corona-Beschränkungen solle möglichst kurz sein, sagt sie.

Forscher des University College London schätzen, dass in Großbritannien am Montag eine Herdenimmunität einsetzen könnte. Fraglich ist, wie lange eine Herdenimmunität anhält.

Die Ministerpräsidentenkonferenz fällt aus. Das könnte aber auch eine gute Seite haben. Denn das geplante neue Infektionsschutzgesetz würde die Treffen in der bisherigen Form überflüssig machen.

Die Bundesregierung möchte das Infektionsschutzgesetz reformieren. Dabei möchte es teilweise bundesweit einheitliches Vorgehen in der Corona-Pandemie ermöglichen. Das sind die Pläne.

In einigen Bundesländern können Restaurants wieder Gäste empfangen – andernorts bleiben sie geschlossen. Die Corona-Regeln der Länder unterscheiden sich sehr. Wo derzeit was erlaubt ist.

Das Paul-Ehrlich-Institut meldet 42 Verdachtsfälle einer Sinusvenenthrombose nach Impfung mit dem Astrazeneca-Impfstoff. Auch im Zusammenhang mit dem Biontech-Vakzin wurden ähnliche Fälle beobachtet.

Wer starkes Übergewicht hat, entwickelt nach einer Corona-Impfung womöglich einen schlechteren Impfschutz. Das legt eine Studie italienischer Forscher nahe.

Bundesfinanzminister Olaf Scholz hofft auf eine Perspektive für Öffnungen im Mai.Dafür brauche es jedoch zunächst einen „Endspurt“, sagte der Finanzminister.

Corona-Tests sind wichtig, um in der Pandemie möglichst viel Präsenzunterricht abhalten zu können. Die Bundesschülerkonferenz fordert deshalb nun eine bundesweite Testpflicht an den Schulen.

Aufgrund der steigenden Zahl der Corona-Patienten auf den Intensivstationen haben die Kölner Krankenhäuser Alarm geschlagen. Das NRW-Gesundheitsministerium sieht die Situation entspannter.

Die Einheitlichkeit der Corona-Maßnahmen in Deutschland soll kommen. Dazu soll das Infektionsschutzgesetz nachgeschärft werden. Unionsfraktionschef Brinkhaus warnt vor Zerwürfnissen.