Das goldene Ufer

Iny Lorentz

Bei der Schlacht von Waterloo sind sie noch Kinder - der Trommlerjunge Walther, seit längerem Vollwaise, und die junge Gisela, die ihre Eltern bei der Schlacht verliert.

von Von Beate Rottgardt

, 04.05.2013, 13:25 Uhr / Lesedauer: 1 min
Das goldene Ufer

Weil Walther dem Grafen von Renitz das Leben rettet, kümmert sich der Adlige nicht nur um den Jungen, sondern auf dessen Bitten auch um Gisela.Missratener Sohn

Beide wachsen auf dem Besitz des Grafen auf, dürfen sogar zusammen mit dessen eher missratenem und eingebildeten Sohn beim Pastor lernen. Später schickt der Graf Walther mit seinem Sohn nach Göttingen zum Studium.

Zurück bleibt Gisela, die sich bei den Heimatbesuchen des aufdringlichen Grafensohns erwehren muss. Und mit der Missgunst der Gräfin lebt, denen Walther und Gisela eher ein Dorn im Auge sind.Lesevergnügen

Walther träumt davon, nach Amerika auszuwandern, um dort ein freies, vom Adel unabhängiges Leben zu führen. Doch dann geschieht etwas Schreckliches und sein Traum muss schneller in Erfüllung gehen, als gedacht. Wieder ein echter "Lorentz", menschlich, spannend, ein wunderbares Lesevergnügen. Bevor man nicht weiß, wie es endet, legt man das Buch nicht aus den Händen.

Iny Lorentz: Das goldene Ufer, Knaur, 9,99 Euro, ISBN 978-3-426-51169-5.

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