Das große Haus

Nicole Krauss

Zwei Schriftstellerinnen, eine aus New York und eine aus Oxford, ein junger Dichter, der in den Folterkammern Pinochets stirbt, ein ungarischer Jude - und ein Schreibtisch im Zentrum, der alle irgendwie miteinander verbindet. Für die einen ist er der Mittelpunkt des Lebens, für die anderen eine unheilvolle, bedrohliche Erinnerung an Vergangenes.

von Von Katharina Pfeifle

, 25.04.2011, 13:59 Uhr / Lesedauer: 1 min
Das große Haus

Nicole Krauss macht es dem Leser nicht leicht, den Überblick zu behalten: Die Zeitebenen wechseln ebenso sprunghaft wie die verschiedenen Ich-Erzähler hin und her. Der sinnlichen, leisen Sprache, in der die melancholischen Geschichten erzählt werden, ist es zu verdanken, dass man trotzdem wie im Sog weiterliest und das Buch schlussendlich mit einem guten Gefühl weglegt.Nicole Krauss: Das große Haus, Rowohlt, 19,95 Euro, ISBN 978-3-498-03553-2.

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