Das muss nicht in die Tonne

21.02.2019, 19:32 Uhr / Lesedauer: 1 min
Bei der Ahauser Tafel landen viele aussortierte Lebensmittel.Gehring

Bei der Ahauser Tafel landen viele aussortierte Lebensmittel.Gehring © Markus Gehring

Ahaus. Steht auf der Käsepackung ein bestimmtes Datum, ist dies meist eine Angabe, bis wann der Inhalt gegessen werden sollte. Oft sind die Lebensmittel aber noch länger genießbar. Doch viele Menschen halten sich genau an dieses Mindesthaltbarkeitsdatum und werfen nach dessen Ablauf das Essen in die Mülltonne, ohne dass es verdorben ist. Die Bundesregierung plant daher Maßnahmen, um dieser Verschwendung zu verhindern. In Ahaus haben Supermärkte bereits einen solchen Schritt gemacht. Sie spenden Lebensmittel, die nicht mehr verkauft werden können, aber noch genießbar sind, an Hilfsorganisationen. Die Ahauser Tafel zum Beispiel verteilt sie dann an Menschen, die sich den Einkauf im Supermarkt nicht leisten können. Weggeworfen wird in einer Schulmensa recht wenig, denn meistens kochen die Mitarbeiter auf Bestellung. Das heißt, sie wissen vorher, was benötigt wird und kaufen entsprechend ein. Was die Menschen zu Hause machen können, ist mit Bedacht einkaufen oder die abgelaufenen Lebensmittel genau zu überprüfen. Man sollte die frischen Sachen nach hinten in den Kühlschrank stellen und ältere nach vorne. So kann man vermeiden, dass sie übersehen oder vergessen werden und dann tatsächlich verdorben sind.