Das sollten Sie über die Adventszeit wissen

Weihnachts-Spezial

Der Duft nach Zimtsternen und Glühwein, Vorfreude aufs Türchen-Öffnen und Geschenke für die Lieben besorgen - spätestens nach Totensonntag breitet sich Adventsstimmung aus. In unserem Weihnachts-Spezial gibt's die besten Tipps zur Adventszeit - von Briefen ans Christkind bis zu den schönsten Weihnachtsmärkten.

NRW

, 21.11.2016, 05:00 Uhr / Lesedauer: 2 min
Der Dortmunder Weihnachtsmarkt.

Der Dortmunder Weihnachtsmarkt.

Ganz offiziell beginnt die Adventszeit eigentlich erst mit dem ersten Adventssonntag am 27. November. Weihnachtliche Atmosphäre gibt es vielerorts allerdings schon deutlich früher. In den meisten Städten der Region haben die Weihnachtsmärkte bereits am Donnerstag eröffnet und locken nicht nur mit Lebkuchen und Weihnachtsdeko, sondern auch mit verschiedenen Attraktionen - etwa der Eisbahn in Recklinghausen, dem Riesenrad in Essen oder dem 45 Meter hohen Weihnachtsbaum in Dortmund. 

Start in die Adventszeit

Reichlich Gelegenheit also, um sich in Weihnachtsstimmung zu bringen - und ganz im Sinne der Adventszeit, in der sich Christen auf Weihnachten vorbereiten sollen. Jeder Adventssonntag hat dabei eine eigene Bedeutung: Der erste Advent steht bei Protestanten für den Einzug Jesu in Jerusalem. Die weiteren Sonntage sind der Wiederkunft Christi, Johannes dem Täufer und Maria gewidmet.

Bereits im 4. oder 5. Jahrhundert sollen Christen in Spanien den Advent (lateinisch „adventus“ = Ankunft) gefeiert haben. Die vor allem durch Fasten gekennzeichnete Zeit vor Weihnachten dauerte zunächst drei Wochen. Das Konzil von Trient (1545-1563) schrieb dann vier Wochen Adventszeit vor.

Post ans Christkind

Adventskalender, Adventskranz und Adventsstern sind im Vergleich dazu ziemlich junge "Erfindungen". Alle drei gehen auf Bräuche aus dem 19. Jahrhundert zurück. Zu dieser Zeit hatte sich beispielsweise das Christkind schon längst als Geschenke-Bote etabliert. Und inzwischen hat es sogar eine eigene Postfiliale.

130.000 Briefe und Wunschzettel von Kindern aus mehr als 50 Ländern kamen im vergangenen Jahr beim nordrhein-westfälischen Christkind-Postamt an. Und in der eigens eingerichteten Postfiliale in Engelskirchen hatten sich laut Angaben der Deutschen Post bereits vor der Eröffnung am Freitag mehr als 8000 Einsendungen gestapelt. Jede Zuschrift, die bis zum 21. Dezember eintrifft, werde beantwortet, versicherte eine Sprecherin der Deutschen Post - wenn nötig auch auf Englisch, Französisch, Chinesisch oder Spanisch. Dies sind die Adressen für Briefe und Wunschzettel an das Christkind:

  • An das Christkind, 51777 Engelskirchen
  • An das Christkind, 21709 Himmelpforten
  • An das Christkind, 97267 Himmelstadt
  • An den Nikolaus, 49681 Nikolausdorf
  • An den Nikolaus, 66351 St. Nikolaus
  • An den Weihnachtsmann, Himmelsthür, 31137 Hildesheim
  • An den Weihnachtsmann, Weihnachtspostfiliale, 16798 Himmelpfort

Von Weihnachtsgebäck bis Christbaumschmuck

Allein mit Briefe-Schreiben und Weihnachtsmarkt-Besuchen sind die Vorbereitungsmöglichkeiten auf Weihnachten natürlich nicht ausgeschöpft. Die passende Festdekoration ist mindestens genauso wichtig - von Gebäck bis hin zum Haus:

Wer handwerklich begabt ist, kann sich sogar den Christbaumschmuck selbst basteln. Dieser Herr aus Nordkichen hat zum Beispiel seine Passion für hübsche, große Weihnachtssterne entdeckt: 

Musik und Gesang darf in der besinnlichen Adventszeit natürlich auch nicht fehlen. Aber kennen Sie sich mit den Weihnachtsliedern aus? In unserem Quiz können Sie Ihr Wissen testen:

Nicht nur auf den Märkten gibt's was zu erleben

Immer dieses Gedränge rund um die Marktbuden... Für Weihnachtsmarkt-Muffel gibt es in der Region glücklicherweise auch noch viele andere Möglichkeiten, um eine märchenhafte Adventszeit zu erleben - zum Beispiel auf den Bühnen der Theater und Schauspielhäuser:

mit Material von dpa