Das Zeichen für Regen

Jana Volkmann

Irene heißt die seltsame Heldin in Jana Volkmanns Roman "Das Zeichen für Regen". Die Studentin zieht von Berlin nach Kyoto - und fühlt sich gleich wohl in der japanischen Stadt, in der sie als Zimmermädchen arbeitet. Denn auf dem anderen Kontinent, in einem Land, dessen Sprache sie nicht beherrscht, findet sie ihre Einsamkeit normal.

21.01.2016, 12:53 Uhr / Lesedauer: 1 min
Das Zeichen für Regen

Sie hat sich eingerichtet in ihrem neuen Leben, erinnert sich an ihr altes, sodass auch der Leser Irene und ihre Vorgeschichte kennenlernt.

Ein Fremder

Doch dann trifft sie im Zimmer 1009 auf einen Mann, den es dort eigentlich nicht geben sollte. Derzeit habe niemand das Zimmer gebucht, teilt ihr ein Kollege mit.

Doch dieser Fremde taucht immer wieder in Irenes Alltag auf - und so bekommt der Roman etwas Mysteriöses, Surreales. Denn man weiß nicht so recht, ob die einsame Heldin sich den Typen nur einbildet.

Am Ende unternimmt Irene eine (Urlaubs-)Reise, von der sie nicht zurückkehren wird. Lesenswert.

 

Jana Volkmann: Das Zeichen für Regen, 203 S., Edition Atelier, 19,95 Euro, ISBN 978-3-903005-07-5.

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