Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Der FC Frohlinde verliert gegen den Spitzenreiter

Fußball-Landesliga

Mit einer knappen 1:2 (0:2)-Niederlage musste sich der FC Frohlinde (10.) in der Landesliga gegen den Spitzenreiter SV Horst-Emscher geschlagen geben. Schlechter konnte es dabei kaum laufen. Das hatte mit zwei Verletzungen und einem „Zeichen“ des Spielertrainers zu tun.

Frohlinde

, 04.03.2018
Der FC Frohlinde verliert gegen den Spitzenreiter

Kevin Brewko (l.) wehrte sich nach dem Platzverweis gegen Spielertrainer Stefan Hoffmann mit seinen Teamkollegen gegen die drohende Niederlage. Letztlich gingen die Frohlinder aber dennoch mit einem 1:2 vom Platz. © Volker Engel

Schon in der ersten Halbzeit musste erst Christopher Pache (23.) und dann auch Ferhat Sahin (30.) verletzt aus dem Spiel. Damit nicht genug, sah zu allem Übel Spielertrainer Stefan Hoffmann in der 34. Minute die Rote Karte wegen eines Foulspiels im Mittelfeld. Hoffmann sagte nach dem Spiel: „Ich wollte ein Zeichen setzen, die Entscheidung der Roten Karte fand ich nicht richtig.“

Die Ereignisse hatten sich bis dahin schon mächtig überschlagen. Der Klassenprimus legte los wie die Feuerwehr. Schon in der 3. Minute gab es einen Elfmeter, als erst Timo Janicki den Ball nicht klärte und Marc Flaczek am Elfmeterpunkt in letzter Not den Gegner elfmeterreif foulte. Der sehr gute Torhüter Daniel Schultz, der einige Aktionen in Eins zu Eins-Situationen meisterte, besaß beim fälligen Strafstoß zum 0:1 keine Chance.

Ex-Profi Witczak ahnte Schlimmes

Frohlinde war kalt erwischt. Es kam noch bitterer. Norbert Witczak treuer Zuschauer an der Brandheide und ehemaliger Profi, ahnte an der Seite nichts Gutes: „Das gibt noch mehr Tore.“ Und zumindest mit einem Treffer sollte er Recht behalten. Wieder schaltete der Spitzenreiter den Turbo an, wieder ging es über außen zu schnell und in der Mitte konnte ein Horster mutterseelenallein zum 2:0 (29.) abschließen.

Jetzt lesen

Doch dann zeigte das (rote) Zeichen von Hoffmann Wirkung. Denn in Unterzahl stemmte sich die FCF-Formation dem Spitzenreiter mächtig entgegen. Die Gäste aus Gelsenkirchen werden sich gewundert haben, dass Mario Djordic und Dietrich Liskunov plötzlich ihre Abwehr vor Probleme stellten. Liskunov wurde sogar im Strafraum gefoult, ein Pfiff blieb hier kurz vor der Halbzeit indes aus.

Slapstick-Nummer führt zum Anschlusstreffer

Die Aktionen machten Mut, und wurden nach der Pause belohnt. Mario Djordic war es, der nach einer fernsehreifen Slapstick-Nummer eines Gegners, der mit dem Ball am Fuß hinfiel, schnell reagierte und das 1:2 (47.) erzielte. Ging da noch mehr? Die Platzherren versuchten alles, auch mit der Gefahr, die schnellen Gästespieler zum Konterspiel einzuladen. Die scheiterten zweimal am Pfosten und ansonsten an Keeper Schultz. So blieb das Spiel bis in die Nachspielzeit spannend – zumindest ein Punkt sprang für die Frohlinder aber nicht mehr heraus.

Lesen Sie jetzt