Der HSC Haltern-Sythen will gegen den TuS Hattingen seine Verfolger auf Abstand halten

mlzHandball: Verbandsliga

Gegen den Fünftplatzierten können die Halterner auf fast alle Spieler zurückgreifen. Hattingens Trainer Ulrich Schwartz freut sich auf das Spiel und hofft auf ein „großes Publikum“.

Haltern

, 22.03.2019, 08:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Der HSC Haltern-Sythen empfängt am Samstagabend den TuS Hattingen. Mit einem Sieg gegen den Tabellenfünften will Halterns Trainer Gerard Siggemann mit seinen Spielern „den Abstand zu den Verfolgermannschaften halten“.

Verbandsliga

HSC Haltern-Sythen - TuS Hattingen

Anwurf: Samstag, 19.30 Uhr, Holtwickerstraße 3, Haltern

Die Halterner treffen auf einen „schwer ausrechenbaren“ Gegner. Vor allem weil die Hattinger „keinen dominanten Topscorer“ haben, erklärt Gerard Siggemann. Der HSC-Trainer muss derweil erneut auf seinen bislang erfolgreichsten Torjäger verzichten. Denn Jan-Bernd Kruth wird dem Tabellenführer der Verbandsliga - wie schon am vergangenen Wochenende - nicht zur Verfügung stehen.

Auch Philipp Wolak wird gegen Hattingen nicht dabei sein. Er sammelt nach seiner langwierigen Verletzung weiter Spielpraxis bei der abstiegsbedrohten zweiten Mannschaft der Halterner. Während letzte Woche noch einige Spieler angeschlagen waren, kann Halterns Trainer mit dem Rest seines Teams planen. „Sonst sind alle an Bord“, sagt er.

Dass die Hattinger ihre Tore oft auf viele Spieler verteilen, ist für Gerard Siggemann nicht ihre einzige Stärke. „Sie spielen ein extrem hohes Tempo“, stellt er fest. Für sein Team werde es wichtig sein, dieses Tempospiel zu unterbinden und vorne „Lücken zu nutzen“.

TuS Hattingen mit mehreren Topspielen hintereinander

Mit 24:16 Punkten belegt der TuS den fünften Tabellenplatz. Sechs Spiele vor dem Saisonende haben die Gäste bereits genauso viele Siege eingefahren wie in der vergangenen Saison. „Sie spielen eine tolle Saison“, sagt auch Halterns Trainer. „Sie sind zu Recht oben mit dabei.“

In den nächsten Wochen entscheidet sich bei den Hattingern, ob sie sich weiter im oberen Drittel der Tabelle festsetzen können. Denn nun beginnt eine Saisonphase, in der die Mannschaft von Ulrich Schwartz auf mehrere Topteams in Folge trifft. Nach dem Duell gegen den HSC empfängt seine Mannschaft die HSG Gevelsberg/Silschede, danach geht es zum auf Rang zwei stehenden TuS Bommern.

„Solche Spiele machen Spaß“

Doch erst mal konzentrieren sich die Hattinger nun auf die Partie gegen den Tabellenführer. „Auf das Spiel freuen wir uns“, sagt Schwartz. Vor allem auch auf ein „großes Publikum“. „Solche Spiele machen Spaß.“ Das Hinspiel entschieden die Halterner mit 28:24 für sich. „Sie waren auch genau um die vier Tore besser“, erklärt Hattingens Trainer.

Besonders die Konstanz des HSC hat es Ulrich Schwartz angetan. „Ich ziehe den Hut davor“, sagt er. Die Mannschaft sei „spielerisch ordentlich“, doch auch sein eigenes Team sei „technisch versiert“. Im Duell gegen den HSC wird er voraussichtlich auf einen Großteil seines Kaders zurückgreifen können. Personell sehe es „eigentlich ganz gut“ aus. „Im fortgeschrittenen Saisonverlauf gibt es wie immer die üblichen Wehwehchen“, erzählt er.

Lesen Sie jetzt