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Der Lüner SV und sein Abschlusspech

Fußball

Die Westfalenliga-Kicker des Lüner SV haben in Finnentrop/Bamenohl eine unerwartete Niederlage kassiert. Die Gründe sind vielschichtiger Natur.

Lünen

, 05.03.2018
Der Lüner SV und sein Abschlusspech

Milan Sekulic (r.) und der Lüner SV hatten bei der SG Finnentrop/Bamenohl kein Abschlussglück. Foto: Warnecke

Das war ein sehr merkwürdiges Spiel. Aber solche Spiele gibt es einfach“, sagte LSV-Trainer Mario Plechaty am Montag und richtete den Fokus schon wieder langsam auf die kommende Aufgabe am Sonntag, 11. März, gegen den Holzwickeder SC.

Mit 1:2 hatte der Lüner SV das Fußball-Westfalenliga-Duell bei der SG Finnentrop/Bamenohl verloren. Überraschend und unerwartet auf den ersten Blick. Die SG kämpft aktuell nämlich gegen den Abstieg und der LSV um den Anschluss an die oberen Plätze. Die Vorzeichen vor der Partie waren aus LSV-Sicht aber schlecht. Der Trainingsbetrieb litt unter den Platzsperren, dazu hatten die Lüner ihren Trikotsatz zuhause vergessen und liefen im Auswärtsdress der Gastgeber auf, zwei LSV-Spieler kamen zudem zu spät zur Partie.

Dennoch: Die Anfangsphase gehörte dem LSV, ebenfalls etwas überraschend unter diesen Vorzeichen. „Wir sind gut reingekommen, hatten am Anfang Chancen im Minutentakt und müssen früh 3:0 oder 4:0 führen“, sagte Plechaty und nannte einige Großchancen von Adem Cabuk. „Da haben nur zehn Zentimeter gefehlt. Das ist einfach Pech aber auch ein bisschen ein Konzentrationsproblem. Ich mache dem Team aber keinen Vorwurf“, so Plechaty weiter. In Führung ging der LSV trotzdem. Durch ein Eigentor des Finnentropers Robin Entrup (18.). Danach aber leisteten sich die Lüner zu viele einfache Fehler. „Wir haben um den Ausgleich gebettelt“, sagte Plechaty. Der fiel kurz vor der Pause, die Führung der Gastgeber folgte nach 60 Minuten.

Eine Systemumstellung, Lünen startete wieder im 4-4-2, zum 4-2-3-1 verpuffte dieses Mal. Die LSV-Kicker brachten es nicht fertig, den Ball im Netz unterzubringen. So endete dieses „merkwürdige Spiel“ mit einem Erfolg der Gastgeber. „Jetzt schauen wir auf Holzwickede. Das wird ein Sechs-Punkte-Spiel“, so Plechaty.

Nachholtermin steht fest

Für das zuletzt ausgefallene Kreispokalspiel gegen Bezirksligist Westfalia Huckarde gibt es für die Lüner nun auch einen Nachholtermin. Die Partie wird am Dienstag, 13. März, um 19.30 Uhr angepfiffen. Die Teams treten dann auf dem Kunstrasenplatz, Schwansbeller Weg 7a, Lünen an.

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