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Der SC Berchum/Garenfeld will ins Kreispokalfinale

Fußball-Bezirksliga

Das 0:3 auf dem Schützenhof hatte der SC schnell abgehakt. Denn schon am Dienstagabend steht ein Highlight-Spiel auf dem Programm. Derweil freut man sich beim VfL Schwerte über ein weiteres „zu-Null“-Spiel und beim ETuS/DJK Schwerte und der SG Eintracht Ergste über Auswärtssiege. Davon war der Geisecker SV dagegen weit entfernt.

Schwerte

, 09.04.2018
Der SC Berchum/Garenfeld will ins Kreispokalfinale

Kopfballduell auf dem Schützenhof zwischen Berchum/Garenfelds Neuzugang Alessandro Sambale (li.) und VfL-Kapitän Robin Heuft. © Bernd Paulitschke

„Es macht momentan richtig Spaß.“ Die Aussage von Jörg Silberbach, Trainer des VfL Schwerte, spiegelt sich auch in der Bilanz der Blau-Weißen wider, die aus den vergangenen vier Spielen zehn von zwölf möglichen Punkten geholt haben. Lässt man das 2:2 gegen vor gut drei Wochen mal außen vor, war der 3:0-Erfolg im Lokalduell gegen den SC Berchum/Garenfeld sogar der dritte „zu-Null“-Sieg in Folge. Der Lohn dafür ist das Vorrücken auf den vierten Tabellenplatz. „Das ist schön. Aber noch schöner ist für mich, wie die Mannschaft zurzeit Fußball spielt. „In der ersten Halbzeit war es noch ein Abtasten. Aber nach der Pause hat die Mannschaft gegen einen disziplinierten und gut organisierten Gegner richtig gut gemacht. Wir haben kaum etwas zugelassen“, durfte Silberbach feststellen. Der frühe Führungstreffer nach Wiederanpfiff durch Maxi Grünscheidts erstes Saisontor spielte den Blau-Weißen dabei in die Karten.

Beim SC Berchum/Garenfeld war die Niederlage, mit der der Kontakt des Tabellendritten zum Spitzenduo bei acht und elf Punkten Rückstand nun abgerissen ist, schnell abgehakt. Ob die Berchum/Garenfelder mit den Gedanken schon zwei Tage weiter waren? An diesem Dienstagabend steht mit dem Kreispokal-Halbfinalspiel gegen den Landesligisten SSV Hagen (19.30 Uhr, Waldstadion Garenfeld, Neuer Mühlenweg, 58099 Hagen) eine attraktive Partie für den SC auf dem Programm. Trainer Dieter Iske sieht in dem bevorstehenden Pokalspiel aber keine Ursache für die Niederlage auf dem Schützenhof. „Das hat nichts damit zu tun“, meint Iske, dem die Vorfreude auf den Vergleich mit dem Landesligisten deutlich anzumerken ist. „Hagen ist der Favorit“, meint der SC-Coach. Andererseits traut er seinem Team durchaus eine Überraschung zu, zumal der Pokalehrgeiz durchaus vorhanden ist. „Das wird ein echtes Highlight vor einer hoffentlich schönen Kulisse“, sagt Iske und unterstreicht die Bedeutung der Partie mit dem Hinweis, dass ein Einzug ins Kreispokalfinale der größte Erfolg der noch jungen Vereinsgeschichte wäre.


Abgesehen vom Nachbarschaftsduell auf dem Schützenhof gab es aus dem Kreis der Schwerter Bezirksligisten am Sonntag zwei Sieger und einen Verlierer. Unterlegen war der Geisecker SV, der beim starken Tabellenzweiten SpVg Hagen 11 mit 1:6 unter die Räder kam und damit auf den sechsten Tabellenplatz zurückfiel.

Wesentlich erfreulicher verlief der Fußballsonntag für die beiden abstiegsgefährdeten Schwerter Teams – oder muss man den ETuS/DJK Schwerte nach dem glatten 4:0-Erfolg in Gevelsberg gar nicht zum Kreis der Mannschaften zählen, die noch um den Klassenerhalt bangen müssen? Fünf Punkte Vorsprung sind es für die „Östlichen“ auf die Abstiegsplätze, und der Trend spricht eindeutig für die Mannschaft von Trainer André Haberschuss. Ein wesentlicher Grund für den Aufschwung: „Die beiden Winter-Rückkehrer kommen immer besser ins Rollen“, sagt Haberschuss mit Blick auf die starken Leistungen von Tobias Felgner und Jasmin Smajlovic. Letztgenannter war für Haberschuss „der Mann des Spiels“ in Gevelsberg.

Dort wurde am Sonntag nicht im großen Stadion auf dem Rasenplatz, den die Stadt gesperrt hatte, gespielt, sondern auf dem daneben liegenden Kunstrasenplatz. Den Schwertern sollte es Recht sein. Zudem verteidigten sie gut und spielten auf der anderen Seite ihre Offensivqualitäten aus – und fertig war der unerwartet hohe Auswärtssieg beim Tabellenfünften.

Während die „Östlichen“ auf dem besten Weg sind, den Tabellenkeller zu verlassen, bleibt das rettende Ufer für die SG Eintracht Ergste sieben Punkte entfernt – trotz des 3:2-Erfolges bei Türkiyemspor Hagen, den Trainer Dominic Pütz beim Abpfiff mit einer Siegerfaust feierte. Pütz freute sich vor allem für Vincent Lautenschläger und Azercan Cifci. „Hier und da tun sie sich in der Bezirksliga noch ein bisschen schwer. Aber wenn solche jungen Spieler dann zwei Tore zu so einem Sieg beisteuern, ist das einfach schön zu sehen“, sagt der Trainer.

Und der Kampf um den Klassenerhalt? „Natürlich bleibt es schwierig“, weiß Pütz – bei aller Freude über den vierten Saisonsieg bleibt der Trainer auch Realist.

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