Der Schrecken verliert sich vor Ort

Monika Held

Auf eine Reise durch das düsterste Kapitel deutscher Geschichte führt Monika Held in ihrem Roman "Der Schrecken verliert sich vor Ort".

von Von Britta Helmbold

, 12.05.2013, 13:05 Uhr / Lesedauer: 1 min
Der Schrecken verliert sich vor Ort

Lena heiratet einen Auschwitz-Überlebenden. Als junger Kommunist aus Wien kam Heiner nach Auschwitz mit dem Vermerk R.U. - Rückkehr unerwünscht.Nazi-Prozess

Kennen gelernt haben sie sich, als Heiner in einem Nazi-Prozess als Zeuge aussagen musste. "Schau, Lena..." beginnen Heiners entsetzliche Geschichten aus dem Konzentrationslager. Wie viel Vergangenheit verträgt ein Mensch? Hat sie die Macht, die Gegenwart zu zerstören? Gibt es ein Grenze, bis zu der man solch grausame Erfahrungen weitergeben kann? Gemeinsam machen sie sich auf den Weg zu seinen Freunden in Polen - und das Geschichten-Erzählen geht weiter. Geschildert wird die Sicht auf diese traumatisierten Menschen, die versuchen ihr Leben nach Ausschwitz zu meistern, aus der Perspektive von Lena.

Monika Held: Der Schrecken verliert sich vor Ort, Eichborn, 19,99 Euro, ISBN 978-3-8479-0529-5.

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