Der Wind hat mir ein Bild gemalt

HERNE Jeder Tag ist etwas ganz Besonderes und Einzigartiges - das stellt Künstlerin Martina Muck jetzt auch künstlerisch unter Beweis. In der Ausstellung im Foyer des LWL-Museums für Archäologie in Herne sind ihre einzigartigen Windbilder zu sehen.

von Von Lena Aust

, 08.08.2011, 17:05 Uhr / Lesedauer: 1 min
Der Windzeichner hat die Kunst gemalt.

Der Windzeichner hat die Kunst gemalt.

Von April bis Juli hat Muck an über 15 Stationen in Herne den "Fingerabdruck des Tages" auf Papier gebracht. Jeweils eine Stunde hat ihr Windzeichner, ein drei Meter hohes, pyramidenförmiges Gebilde, Windbilder gezeichnet. Mit Hilfe eines kleinen Segels nimmt der Zeichner alle Bewegungen des Windes auf und überträgt sie mit einem Filzstift auf Papier.Im Rhythmus des Windes Der Zeichenvorgang folgt dem Rhythmus des Windes mit großer Leichtigkeit. Je nach Windstärke und Windrichtung entstehen einzigartige Zeichnungen unterschiedlicher Dichte und Ausdehnung.

Zur Erklärung der Technik und zum Vorgehen der Künstlerin ist in der Ecke des Foyers ein Fernseher aufgestellt auf dem ein Film zur Veranschaulichung läuft.Außergewöhnliche Arbeiten

Aber wieso ist die Ausstellung im Archäologiemuseum zu sehen? "Es sind durchaus außergewöhnliche Arbeiten", sagt stellvertretende Museumsleiterin Susanne Jülich. "Jedoch besteht ein Zusammenhang zur Archäologie: Die Spuren, die wir bei unsere Arbeit verfolgen, sind meist genauso wirr, wie die durch Wind entstandenen Bilder.LWL-Museum für Archäologie: "Vom Winde gezeichnet, bis 18.9., Europaplatz 1, Di/Mi/Fr 9-17 Uhr, Do 9-19 Uhr, Sa/So 11-18 Uhr, Tel. (02323) 94 62 80www.lwl-landesmuseum-herne.dewww.martinamuck.de

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