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Deutsches Bergbau-Museum: Die Geschichte der deutschen Steinkohle

Bochum

Die ersten beiden Rundgänge der neuen Dauerausstellung des Deutschen Bergbau-Museums Bochum sind fertig.

25.03.2019, 13:07 Uhr / Lesedauer: 1 min
Deutsches Bergbau-Museum: Die Geschichte der deutschen Steinkohle

Die ersten beiden Rundgänge der neuen Dauerausstellung des Deutschen Bergbau-Museums Bochum sind fertig. © Helena Grebe

Der erste vermittelt die Geschichte der deutschen Steinkohle, der zweite die weltweiten Beziehungen zwischen Mensch und Bergbau epochen- und spartenübergreifend. Empfangen wird man von einem Wurzelstock aus dem Karbonzeitalter (ca. 306 Millionen Jahre) und einem raumfüllenden Ölgemälde einer Landschaft zur Steinkohlezeit.

Im Verlauf des Rundgangs erzählen rund 600 Objekte von technischen Entwicklungen, sozialen Errungenschaften sowie gesellschaftlichen und kulturellen Zusammenhängen: von der Teil- bis zur Vollmechanisierung, von Grubenrettungswesen und Arbeitssicherheit, von der Entstehung von Gewerkschaften, von sozialverträglichem Ausstieg und der Nachbergbauzeit.

Rohstoffe begleiten den Menschen seit jeher. Die Gewinnung, Verarbeitung und Nutzung haben sich und die Menschheit im Laufe der Zeit verändert. Die Erforschung dieser Themen ist Aufgabe des Museums. Forschende aus den Disziplinen Archäometallurgie, Bergbaugeschichte, Materialkunde und Montanarchäologie beleuchten im zweiten Rundgang anhand von gut 1150 Objekten die Geschichte des Bergbaus von der Steinzeit über die Antike und das Mittelalter, von der frühen Neuzeit über die Industrialisierung bis in die Gegenwart – und wagen einen Blick in die Zukunft des Bergbaus.

www.bergbaumuseum.de