Die Delfinfrau

Michael Weins

Daniel leidet an der Eintönigkeit seines Lebens, an dem Stillstand, den er selbst verursacht hat: Weil es einfacher ist, Entscheidungen auf die lange Bank zu schieben anstatt sie zu treffen. Er hat keine Ziele, keine Träume.

von Von Anne-Kathrin Neumann

, 26.04.2011, 00:15 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Delfinfrau

Erst als er Susann begegnet, kommt Bewegung in Daniels Leben. Sie ist in sich gekehrt, hat jeden Kontakt zur Wirklichkeit verloren. Die junge Frau ist stumm, sie hat ihre Stimme verloren. Vielleicht weil auch sie sich nicht für ihr Leben, für einen Weg entscheiden konnte. Mit jedem Tag, den Daniel mit Susann verbringt, fühlt er sich mehr zu ihr hingezogen, spürt aber auch immer stärker seine eigene innere Zerrissenheit. Vor sich selbst kann er nicht länger weglaufen. Er muss sich entscheiden. Ein sehr sensibel geschriebenes Buch.Michael Weins: Die Delfinfrau, Piper, 8,95 Euro, ISBN 9-783-49225-920-9.

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