Die Gabe der Zeichnerin

Martina Kempff

Karl der Große träumt davon, in Aachen ein neues Gotteshaus zu bauen mit einer gewölbten Steinkuppel. Doch seine Baumeister wissen nicht so recht, wie man diese Idee verwirklichen kann.

von Von Beate Rottgardt

, 03.11.2013, 10:32 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Gabe der Zeichnerin

Doch dann kommt Baumeister Iosefos mit seiner Tochter Ezra aus Bagdad nach Aachen. Um das Mädchen zu schützen, verkleidet der Vater Ezra als Jungen.

Ezra ist begabt, zeichnet in den Sand ungewöhnliche Pläne für ein Gotteshaus und wird dabei von Karl dem Großen ertappt. Er ist begeistert von ihren Plänen, die er vom jungen Lucas, dem Sohn seines Baumeisters Odo von Metz ins Reine zeichnen lässt. Spannend und unterhaltsam

Wenn herauskommt, dass Ezra ein Mädchen ist, könnte das für sie tödlich enden. Dabei empfindet sie längst mehr für Lucas, als für ihre Sicherheit gut wäre.

Der Autorin ist ein perfekter historischer Roman gelungen, der die Geschichte des Aachener Domes in einem ganz neuen Licht zeigt. Spannend und unterhaltsam geschrieben. Sehr lesenswert.

Martina Kempff: Die Gabe der Zeichnerin, Pendo, 19,99 Euro, ISBN 978-3-86612-366-3.