Die Kunst, Champagner zu trinken

Amélie Nothomb

Die Lektüre von Amélie Nothombs neuem Roman "Die Kunst, Champagner zu trinken" hat dieselbe Wirkung wie der Genuss des prickelnden Getränks - man begegnet dem Leben mit beschwingter Leichtigkeit.

03.04.2016, 11:04 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Kunst, Champagner zu trinken

Die Roman-Figur Nothomb fungiert als Ich-Erzählerin und liebt das perlende Produkt und seine anregende Wirkung, die sie treffend zu beschreiben weiß. Doch sie sucht nach einer Saufkumpanin bzw. Saufkumpvine.

Die findet sie in einer weiteren Schriftstellerin, die sie bei ihrer eigenen Signierstunde in einer Pariser Buchhandlung kennenlernt. Während Nothbomb bereits als Autorin anerkannt ist, startet Pétronille gerade erst durch.

Trinkgelage und Literaturbetrieb

Die beiden zechen das flüssige Gold in Bistros, beim Skifahren - das Beste am Schnee: es braucht keinen Champagnerkühler - und bei Pétronilles kommunistischen Eltern.

Von Trinkgelagen und Literaturbetrieb berichtet die Schriftstellerin äußerst humorvoll. Das Ende der Freundschaft der eigenwilligen Frauen fällt tragisch aus. Trösten Sie sich mit einem Glas Champagner: Santé!

 

Amélie Nothomb: Die Kunst, Champagner zu trinken, 144 S., Diogenes, 20 Euro, ISBN 978-3-257-06961-7.

Lesen Sie jetzt