„Die nackte Wahrheit“ ist ein Film vom Fließband

Romantik-Komödie

Der deutsche Verleih hätte die Romantik-Komödie „Die nackte Wahrheit“ auch „Liebe mit Hindernissen“ taufen können, wahlweise „Der Date-Doktor“. Der tausendste Streifen zum Thema „Topf sucht Deckel“, Weib sucht Mann, samt drangepappter Kalamitäten.

von Von Kai-Uwe Brinkmann

, 06.10.2009, 15:48 Uhr / Lesedauer: 1 min
TV-Produzentin Abby (Katherine Heigl) muss mit Moderator Mike (Gerard Butler) zusammenarbeiten.

TV-Produzentin Abby (Katherine Heigl) muss mit Moderator Mike (Gerard Butler) zusammenarbeiten.

Mike (Gerard Butler) schwört auf Popo und Busen, und solchen Pragmatismus predigt er auch in seiner Ratgeber-Show im Kabelfernsehen. Abby hasst den Kerl. Widerwillig muss sie mit dem Ekelpaket zusammen arbeiten: Abby ist TV-Produzentin und ihr Sender hat Mike als Moderator eingekauft, weil er Quote macht. Mike drängt sich Abby als Flirtberater auf. Frisiert sie um, lässt sie knappe Kleidchen kaufen und hilft beim Angeln des Traumboys. Dann passiert, was jeder Kinogänger längst wusste: Hund und Katz verlieben sich. Keine Zote zu schal, kein Gag zu plump. Das Drehbuch spekuliert auf billige Lacher, recycelt sogar den Restaurantstöhner aus „Harry und Sally“ und verkauft uns so für dumm, dass es weh tut.

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