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870 Euro für "echtes Öl auf der Leinwand"

25.11.2007

Schermbeck 870 Euro erbrachte am Samstagabend die Versteigerung eines Bildes, das von fünf Künstlern des Schermbecker Künstlerkreises in einer Gemeinschaftsarbeit erstellt und als Unikat dem Haus Kilian überreicht wurde. Der bei der Versteigerung erzielte Erlös des Bildes wird in das Projekt "Eine Million Sterne" einfließen.

So richtig wollten die Besucher auf dem Rathausvorplatz nicht auf die amerikanische Versteigerung anspringen. Am redegewandten Moderator Dirk Szczepaniak kann es nicht gelegen haben. Er schwärmte "vom echten Öl auf der Leinwand", pries die Motive, die Menschen und Landschaften zwischen Zentralafrika und dem Nordkap zeigen, als preisgünstige Alternative zu teuren Kreuzfahrten an und verwies auf unterschiedliche Maltechniken. Selbst Augenschwache könnten zentrale Inhalte des Bildes buchstäblich ertasten. Das Rechteckformat, juxte Szczepaniak, passe zudem zum Format der modernen Flachbildschirme in den Wohnzimmern.

Bei schleppend zusammengetragenen 170 Euro setzte Volksbank-Vorstand Rainer Schwarz unter die schwächelnde Versteigerung einen markanten Schlusspunkt. Er ergänzte die 170 Euro um weitere 700 Euro. Das Bild hängt künftig im Aufenthaltsraum der Volksbankfiliale an der Mittelstraße.

In die Gestaltung des Bildes brachten die fünf Künstler Karin Oetelshove, Marianne Ney, Jörg Klüsener, Helga Großbrodt und Birgit Förster ihre jeweils bevorzugten Mal-Techniken ein. H.Sch.

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