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Billy-Wilder-Ausstellung eröffnet

Jüdisches Museum

Im Jüdischen Museum ist am Sonntag die Fotoausstellung über den genialen Regisseur Billy Wilder eröffnet worden. Sie zeigt in 70 Bildern seine Arbeit am Set, im Gespräch mit seinen Schauspielern oder beim Schreiben seiner Drehbücher.

DORSTEN

von Von Norbert Deseive

, 04.11.2012
Billy-Wilder-Ausstellung eröffnet

Bis zum 27. Januar ist die Ausstellung im Jüdischen Museum zu sehen.

Zur Eröffnung konnte der Filmhistoriker und Billy Wilder-Experte Dr. Daniel Hermsdorf vom FilmFundBüro in Bochum gewonnen werden, der in die Ausstellung einführte. In 60 Minuten schlug er vor 60 Zuhörern kenntnisreich und detailliert immer wieder die Brücke von den Filminhalten zu den ausgestellten Bildern. Der Titel der Ausstellung: "Eins, Zwei, Drei..." bezieht sich auf Wilders gleichnamigen Film, einer Ost-West-Satire, die er im Juni 1961 in Berlin zu drehen begann. In Berlin selbst begann Wilder, geboren als Samuel Wilder, seine Karriere als Reporter bei der Berliner Zeitung.Nach der Emigration in die USA wurde er zunächst als Drehbuchschreiber unter Vertrag genommen, bevor er 1942 dort seine erste Regiearbeit, der weitere 59 folgen sollten, vorlegte. Er setzte auf die Macht der Worte und drehte seine Filme noch lange in Schwarz-Weiß, als Farbe schon Standard war. Die Grundtendenz in Wilders Filmen ist die moralische Erzählung von existenziellen Situationen mit freundlich-nachsichtiger Ironisierung menschlicher Schwächen.

Seine Protagonisten sind deshalb die "Durchschnittsmenschen" - alles andere als perfekt. Aber sie trotzen den Tücken des Alltags, kapitulieren nicht und wachsen in bestimmten Situationen über sich hinaus. Als Begleitprogramm zur Ausstellungseröffnung wird am 14. November im Central-Kino, Borkener Straße 137, der gleichnamige Film der Ausstellung gezeigt. Beginn ist um 20.30 Uhr, der Eintrittspreis beträgt 5 Euro.

  • Die Ausstellung kann während der normalen Öffnungszeiten bis zum 27. Januar 2013 besichtigt werden. 
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