Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

CDU: Menschen ohne Angehörige in Dorsten bestatten

Klärendes Gespräch geplant

Menschen ohne Angehörige sollen auch künftig in Dorsten bestattet werden. Mit dieser Forderung reagiert die CDU auf Kritik an den geplanten "Billig-Bestattungen".

Dorsten

04.11.2012
CDU: Menschen ohne Angehörige in Dorsten bestatten

Die Stadt Dorsten will bei Bestattungen von Verstorbenen ohne Angehörige sparen. Das sorgt unter den Bestattern für reichlich Zündstoff. Die ersten Unternehmer sprechen von menschenunwürdigen Verhältnissen.

„Als Christdemokraten ist uns wichtig, dass wir trotz aller vom Land vorgegebener Sparzwänge und gesetzlicher Vorgaben würdige Bestattungsformen finden. Natürlich auch für die Menschen, die keine Angehörigen und kein Vermögen besitzen“, stellt CDU-Stadtverbandsvorsitzender Tobias Stockhoff klar. Die Union lege Wert darauf, dass eine Bestattung der Verstorbenen in Dorsten erfolgt.„Insbesondere ältere Menschen, die keine Angehörigen mehr besitzen und durch erhebliche Pflegekosten mittellos geworden sind, sollten dort bestattet werden, wo sie ihren Lebensmittelpunkt hatten“, so Stockhoff. In Abstimmung mit dem Bürgermeister wolle die CDU-Ratsfraktion zu einem Gespräch mit allen Beteiligten einladen, wenn sich kein passendes Angebot finden würde. „Hier wollen wir dann eine gemeinsame Lösung erarbeiten“, erläutert Fraktionschef Bernd Schwane. Unabhängig davon müsse sich die Stadt Gedanken machen, ob Sozialbestattungen ausreichend bei der Friedhofsgebührensatzung und beim neuen Friedhofskonzept, z. B. am Waldfriedhof in Holsterhausen, berücksichtigt seien.

Lesen Sie jetzt