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Chor "da capo" feiert 25-jähriges Bestehen

Ludgeruskirche

Mit tosendem Applaus quittierten etwa 300 Gottesdienstbesucher am Samstagabend in der Ludgeruskirche den musikalischen Auftritt des Chores "da capo", der sein 25-jähriges Bestehen feierte. Allerdings hieß der Chor nicht immer "da capo".

SCHERMBECK

von Von Helmut Scheffler

, 04.11.2012
Chor "da capo" feiert 25-jähriges Bestehen

Der Ludgerus-Chor "da capo" feierte am Samstag in der Ludgerus-Kirche sein 25-jähriges Bestehen.

 „Ganz still und ohne Gewalt macht die Musik die Türen der Seele auf“, zitierte Pastor Klaus Honermann Sophie Scholl, um die Leistung des Chores zusammenzufassen. Honermann hatte für die 25-jährigen Freitagsproben im Pfarrheim etwa 2250 Stunden Musikalität errechnet. Sein Dank galt dem Chor und seinem Dirigenten Josef Breuer für die Mitgestaltung zahlreicher Gottesdienste. Honermann versprach dem Chor 500 Euro der Pfarrgemeinde, mit denen die Rom-Fahrt im Jahre 2014 anlässlich der Priesterweihe des Schermbeckers Aaron Cremerius unterstützt werden soll.

Zwei Dutzend Lieder präsentierte der im hinteren Altarraum stehende Chor während des Jubiläumsgottesdienstes. Eine bunte Mischung aus weltlichen und geistlichen Liedern durchzog das Vorprogramm ebenso wie die Gesänge zur Messgestaltung. Lieder wie „The Lord`s prayer“ (Vater unser) aus der Rockmesse „Mass of Regenration“ belegten, wie sehr es dem Chor gelungen ist, geistliche Musik in Anlehnung an die Diktion der Pop-Musik ins umfangreiche musikalische Repertoire aufzunehmen.

Nach dem Gottesdienst, der nach dem Segen mit dem jubilierenden „Thank vou for the music“ endete, blieben viele Besucher noch eine Zeitlang in der Kirche, um sich am mehrstimmigen Gesang des Jubiläumschores zu erfreuen. Beim anschließenden geselligen Beisammensein im Pfarrheim an der Erler Straße wurden Erinnerungen wach gerufen an die Entwicklung des Chores in den zurückliegenden zweieinhalb Jahrzehnten.

„Da capo“ wurde 1987 als Jugendchor in St. Ludgerus gegründet. Zwei Jahre vorher hatte der Kirchenmusiker Josef Breuer in der Nachfolge von Klaus Lohmann seinen Dienst in der Ludgerusgemeinde angetreten. Innerhalb kürzester Zeit verstand es Josef Breuer, die Jugend um sich zu scharen. Im Oktober 1987 waren etwa 20 jugendliche Teilnehmer bereit, an der musikalischen Gestaltung von Gottesdiensten teilzunehmen. Mitte der 1990er-Jahre gab es eine Teilnehmerflaute. Die Gründungsmitglieder fühlten sich nicht mehr so recht jugendlich. Die meisten waren schon älter als 25 Jahre.

Ein neuer Name wurde gesucht und gefunden. „Da capo“ (= noch einmal) war der passende Name für den Neuanfang. Beim zehnjährigen Bestehen im Oktober 1997 begeisterte der Chor die Besucher in St. Ludgerus mit der Aufführung von Alan Wilsons Rockmesse „Mass of Regeneration“. Zwei Jahre später bestand der Chor bereits aus 34 Mitgliedern.

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