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Grünes Licht für Photovoltaikanlage

An der Lohstege

SCHERMBECK Für die geplante Photovoltaikanlage an der Lohstege sprachen sich die Mitglieder des Planungs- und Umweltausschusses in ihrer Sitzung aus. Sowohl die Änderung des Flächennutzungsplans als auch die Aufstellung des Bebauungsplans fand Zustimmung, allerdings bei vier Enthaltungen.

von Von Berthold Fehmer

, 15.04.2010

Einige Fragen zur Anlage beantwortete Amtsleiterin Irmgard Schwenk. Etwa, ob die Fläche noch landwirtschaftlich genutzt werden könne. Das sei eingeschränkt möglich, so Schwenk. Anderswo sei es durchaus üblich, dass die Fläche um und unter den Solarmodulen von Schafen abgeweidet werde. Die Höhe der Module sei auch an der Lohstege dafür geeignet. Allerdings sei es Sache des Investors, ob er diese Möglichkeit in Betracht ziehe. Die Frage, wie lange die Anlage betrieben werde, konnte Schwenk nicht beantworten: Der Förderzeitraum betrage 20 Jahre, die Anlage könne aber auch länger laufen, das sei durch das Planungsrecht zeitlich nicht befristet. Dass der Betreiber nach der Nutzung die Module zurückbauen müsse, sei durch einen Städtebaulichen Vertrag geregelt.

Anwohner hatten auch nach der Höhe des Sicherheitszauns gefragt: Zwei Meter hoch müsse der Zaun aus versicherungstechnischen Gründen sein, so Schwenk. Maximal seien drei Meter erlaubt. Geplant sei die Begrünung des Zauns durch Büsche. Lärmbelästigung müssen die Anwohner laut Schwenk nicht fürchten. Der Wechselrichter werde noch weiter von der Wohnbebauung errichtet, als zunächst vorgesehen.

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