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Industrie-Denkmal hat viel Charme

Landesbauminister besuchte die Maschinenhalle

Landesbauminister Michael Groschek besuchte am Tag des offenen Denkmals (14.9.) die Maschinenhalle auf Fürst Leopold. Gerhard Schute, Vorsitzender des Vereins für Bergbaugeschichte, begrüßte den obersten Denkmalspfleger und Hausherrn am Sonntagmorgen in Hervest.

Hervest

14.09.2014 / Lesedauer: 2 min
Industrie-Denkmal hat viel Charme

NRW-Minister Michael Groschek besuchte gestern zum Tag des offenen Denkmals die Maschinenhalle auf Fürst Leopold in Hervest. Hier steht Groschek am Leitstand der Dampfmaschine.

Im Februar 2013 hatte der Minister schon einmal die Maschinenhalle mit den beiden Dampfmaschinen besichtigt. Damals spielte ein großer, gewichtiger Schraubenschlüssel mit seiner Namensgravur die Hauptrolle. "Ich werde immer dem Denkmal verpflichtet sein", versprach der Minister am Sonntag bei seinem Besuch.

Wichtiger Partner ist der Verein für Bergbau-, Industrie- und Sozialgeschichte. Groschek bezeichnete die Mitglieder als "hochmotivierte Bürger" und dankte dafür, dass sie das Denkmal wieder mitten ins Leben rücken. Er hob den besonderen Charme, den die Maschinenhalle ausstrahlt, hervor.

Ausschlaggebend sei die besondere Atmosphäre, die in dem Dorstener Industriedenkmal herrsche: "Hier fühlt man sich sauwohl".Andere Denkmäler, wie zum Beispiel die Zeche Zollverein, hätten diese Ausstrahlung schon längst verloren, so Grosckek. Auch wenn der Minister von vorbildlicher Förderung sprach - der Verein muss noch Mehrkosten von 100 000 Euro auffangen. Bisher ist die Leistung des Vereins enorm. "16 000 Stunden hat allein die Gruppe Dampfmaschine geleistet", lobte Vereinsvorsitzender Gerhard Schute die ehrenamtliche Arbeit. Ansonsten liegen die Arbeiten "im Zeit- und Kostenplan". Für das nächste Jahr ist geplant, die Maschinenhalle als lebendiges Veranstaltungszentrum zu öffnen.

Heiraten an der Dampfmaschine Heiraten an der Dampfmaschine, Partys und natürlich das Denkmal als außerschulischen Lernort zu nutzen, ist das Ziel des Vereins. Bisher ist die Resonanz auf die Angebote gut. Die ersten vier Anfragen für eine Trauung liegen schon vor. Gerhard Schute schaut zuversichtlich in die Zukunft und glaubt, dass es möglich sei, auf eine "schwarze Null" bei den Kosten zu hoffen. Ab dem kommenden Frühjahr möchte der Verein das Denkmal regelmäßig öffnen. Am Wochenende nutzten viele Bürger während des Sommerfestes im Creativ-Quartier und zum Tag des offenen Denkmals die Gelegenheit, sich die Maschinenhalle mit den Dampfmaschinen anzuschauen. 

 

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