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Anklage: Sexueller Übergriff

27.11.2007

Wenn es stimmt, was in der Anklageschrift steht, hat sich Ende Juni vergangenen Jahres in Kirchlinde ein brutales und kaum vorstellbares Sexualverbrechen ereignet.

Ein Mann soll eine völlig betrunkene, fast ohnmächtige und damit absolut wehrlose Frau vergewaltigt haben, während im Nebenzimmer ein Freund und eine andere Frau ein Spiel der Fußball-WM im Fernsehen anschauten. Gestern begann am Landgericht der Berufungs-Prozess.

Das Amtsgericht hatte den Angeklagten im März zu drei Jahren und sechs Monaten Haft verurteilt. Gegen diese Entscheidung haben sowohl der mutmaßliche Vergewaltiger als auch die Staatsanwaltschaft Berufung eingelegt. Deshalb muss der Fall nun noch einmal komplett neu aufgerollt werden. Der Angeklagte will von einer angeblichen Vergewaltigung nichts wissen. Seiner Meinung nach soll damals alles einvernehmlich abgelaufen sein. Außerdem soll die Frau erst später zusammengebrochen und besinnungslos geworden sein.

Diese Version wurde aber schon in erster Instanz von den beiden übrigen Wohnungs-Insassen nicht gestützt. Die Staatsanwaltschaft geht deshalb davon aus, dass die Frau bewusst mit Alkohol abgefüllt wurde, um sich später an ihr vergehen zu können. Der Prozess wird fortgesetzt. von

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