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Der Zauberer von Oz als "richtig große Show"

Kinder- und Jugendtheater

Zu den Höhepunkten des Jahres im Kinder- und Jugendtheater gehört die Weihnachtsinszenierung im Schauspielhaus. Diesmal ist "Der Zauberer von Oz" an der Reihe. Premiere ist am 22. November.

von Von Tilman Abegg

, 05.11.2012
Der Zauberer von Oz als "richtig große Show"

Johanna Weißert, Bettina Zobel und Andreas Ksienzyk ijn der Probe zu "Der Zauberer von Oz".

So viel gelacht wie bei den Proben für dieses Stück habe er schon lange nicht mehr, sagte Regisseur Andreas Gruhn am Montag bei der Vorstellung des Weihnachtsstücks des Kinder- und Jugendtheaters (KJT). „Der Zauberer von Oz“ werde fröhlich, bunt und eine „richtig große Show“.Nach den düsteren Stücken der vergangenen Jahre, „Die schöne Wassilissa“ und „Das kalte Herz“, hat KJT-Leiter Andreas Gruhn die märchenhaft schillernde Geschichte von Lyman Frank Baum für seine Bühne umgeschrieben. Dabei ist er nah am Original von 1900 und der bekanntesten Verfilmung von 1939 geblieben, in der Judy Garland „Somewhere Over The Rainbow“ singt. Die Geschichte von Dorothy (Désirée von Delft), die mitsamt ihrem Elternhaus in eine fremde Welt voller Zauberwesen geweht wird, erzählt Gruhn für das junge Publikum (empfohlen ab sechs Jahre) jedoch mit vielen Mitteln und Effekten des Theaters. „Häuser fallen um, es regnet und schneit, es gibt Feuer“, zählt Gruhn auf. „Und dazu gibt es die schönen Video-Projektionen. Wir wollen die große Show auf die Bühne zaubern.“ Bühnenbildner Oliver Kostecka hat zuletzt „Tintenherz“ gestaltet.

 Aber keine Krawallbespaßung, verspricht der Regisseur. 500 Kinder zum Ausrasten und Rumschreien zu veranlassen, das könne ja jeder, sagt Gruhn. „Die Kunst ist es, Kindern eine tolle Geschichte so zu erzählen, dass sie ihr richtig folgen.“ Gesungen wird viel, zu Blues, Country, Ragtime, Rockabilly und Funk, komponiert von Gert Müller.  

Doch Achtung: Die Figuren seines „Zauberers“ seien keine Heile-Welt-Wohlfühl-Stereotypen. Die böse Hexe (Johanna Weißert) zum Beispiel sei schon ordentlich boshaft, freut sich Gruhn – aber auch zu dumm, um allein richtig fiese Pläne auszuhecken. Dabei hilft ihr das Affentier „Goggo“ (Steffen Happel). Da klingt die Hexe ja fast schon wieder sympathisch.  

Viele der 50 Vorstellungen sind bereits ausverkauft. Karten gibt es noch für die Premiere am 22. 11. um 18 Uhr, außerdem für den 5., 6., 13., 16., 23., 25. und 26. Dezember. Das Stück spielt nicht im KJT an der Sckellstraße in Hörde, sondern auf der großen Bühne im Schauspielhaus. Karten gibt es unter Tel. 5 02 72 22, an der Tageskasse im Opernhaus und auf   

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