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Engel auf der Riesentanne ist spitze

DORTMUND Um 12.49 Uhr schwebt der Engel auf seinen Platz. In 45 Metern Höhe ist die himmlische Figur spitze. Sie krönt seit Freitag den größten Weihnachtsbaum der Welt auf dem Dortmunder Hansaplatz.

von Von Gaby Kolle

, 16.11.2007
Engel auf der Riesentanne ist spitze

Duane Gray (r.) und Peter Buchter von der Gerüstbaufirma Weise bugsierten den Engel in seine Halterung an der Baumspitze.

Zwei Anläufe, pardon Anflüge, brauchte der vier Meter große Engel, ehe die Gerüstbauer von der Firma Weise die Lichtgestalt nach halbstündigem Rangieren mit dem Kran von der Kette ließen. Zahlreiche Zaungäste verfolgten das Schauspiel  am Wipfel der elften Riesentanne.

Erstmals ging der Engel um 12.22 Uhr in die Luft. Doch trotz vorheriger Berechnung war die Kette zu lang, an der er hing, und brachte den Ausleger des Krans an seine Grenzen. Also noch mal runter und das ganze noch einmal mit einem kurzen Seil. Gerüstbauer Duane Gray hatte zuvor das Rohr, mit dem der Engel an der Baumspitze in die  Halterung gelassen wurde, mit Vaseline eingeschmiert. Damit's besser rutscht. Und der Engel später auch wieder leichter herauszuziehen ist. Gerüstbauer denken rückswärts gleich immer mit.

Ans Gerüst gegurtet

  Während Gray oben den Engel in die Halterung bugsierte, guckte die Firmenspitze mit Carsten und Thomas Weise gespannt von unten zu. "Das war's. Jetzt hat er verloren," freuten sich beide nach der geglückten Landung der neuen Baumkrone. Für Gray war's das noch nicht.  Der Trompeten-Engel musste noch in Blickrichtung Azad gedreht und dann festgegurtet werden. "Der Popo darf nicht zu weit nach hinten raushängen", hätte ihm Bauleiter Heinz Kohlmann aufgetragen. Zu guter letzt wurden noch ein paar Tannenbäume um das Gewand des Engels drapiert.

Ein 120 Volt-Stecker reicht

Die neue Spitze, die den roten Stern mit Kreml-Flair ablöst, leuchtet nicht nur heller, sondern verbraucht mit rund 1000 LED-Lämpchen nur ein Fünftel seiner Energie. Der 120 Volt-Stecker in die Steckdose und der Engel strahlt. Am Freitag gab es allerdings nicht mehr als ein kurzes Probeleuchten. Auch wenn der Weihnachtsmarkt bereits am 22. November, 10 Uhr, öffnet (am Totensonntag, 25.11., bleibt er geschlossen), werden die 40.000 Lichter am Weihnachtsbaum und der Engel erst ab 26. November, 18 Uhr, leuchten.

  

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