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Handel zufrieden, aber nicht euphorisch

Verkaufsoffener Sonntag

Der verkaufsoffene Sonntag in der City hat die Umsätze nicht in den Himmel wachsen lassen, doch in der Kombination mit dem Brückentag Freitag sowie dem Samstag war es für viele Händler das perfekte verlängerte Wochenende.

DORTMUND

von Von Bettina Kiwitt

, 04.11.2012

„Der Freitag war bombastisch“, schwärmt Lars Thiele, Chef von der Galeria Kaufhof. Da habe er schon damit gerechnet, dass der Samstag schlapper würde. Sei er aber zum Glück nicht gewesen. Der Sonntag sei nicht berauschend, aber zufrieden stellend. „Wir liegen knapp über dem Vorjahr.“

Viele der von den Ruhr Nachrichten befragten Händler haben ähnliche Erfahrungen gemacht wie etwa auch Edeltraud Lampersbach von der Stadtparfümerie Pieper. Sie setzt auf den verkaufsoffenen Sonntag am 2. Dezember. „Da zieht der Weihnachtsmarkt zusätzlich Leute an.“ Und das Weihnachtsgeschäft käme richtig ins Rollen. Für Heike Marzen, Center-Leiterin der Thier-Galerie, kam der Sonntag erst spät in Schwung, ab 14.30 Uhr sei es aber voll geworden. „Die Riesenumsätze machen Sie an einem Sonntag eh nicht.“ Der letzte Tag der Woche lade eher zum Bummeln, Gucken und Freizeit genießen ein. Mit dem Vorjahr könne sie den Sonntag nicht vergleichen, da sich die Galerie damals noch in der Eröffnungsphase befunden habe.

Mit einem „Plüschen“ zum Vorjahr rechnet Gudio Terörde, Filialleiter bei C&A, und im Vorjahr sei der November-Sonntag schon „nicht grandios“ gewesen. Aber der Freitag sei stark gewesen, noch besser als der Samstag. Ähnlich die Einschätzung von Elke Dreier, stellvertretende Filialleiterin bei Appelrath-Cüpper.

Die Städte machten sich gestern gegenseitig die Kunden abspenstig. Schwerte, Hagen, Unna, Bochum oder etwa das CentrO hatten ebenfalls verkaufsoffen. „Können sich die Städte nicht besser abstimmen“, fragt Martin Heppner, Leiter der Christ-Filiale in der Thier-Galerie, der das Geschäft eher schleppend fand. Doch das Wochenende mit dem Brückentag passend zum Monatsanfang und den damit einhergehenden Gehaltszahlungen ist eben zu verführerisch.

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