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Rock'n'Roll, Punk und Hardrock lassen das FZW erbeben

Westend-Festival

Über zu wenig Energie von der Bühne konnten sich die Besucher des Westend-Festivals im FZW am Wochenende nicht beschweren. Ein halbes Dutzend Bands wechselten sich am Freitag und Samstag ab, und eines hatten sie alle gemeinsam: Ob mit Punk, Hardrock oder Rock'n'Roll, sie alle bliesen dem Publikum die Haare nach hinten.

DORTMUND

von Von Oliver Brand und Dennis Drögemüller

, 04.11.2012
Rock'n'Roll, Punk und Hardrock lassen das FZW erbeben

The Smoke Blow.

Es dauert nicht einmal drei Lieder, und Simon Neil und Co. sehen in etwa so aus, als hätten sie ihren energiegeladenen, rund 90-minütigen Auftritt beim Westend Festival im FZW längst hinter sich gebracht. Wie unter Strom stehend zucken Sänger Neil, Bassist James Johnston und Drummer Ben Johnston mit freiem Oberkörper über die Bühne.

Schweiß rinnt, Adrenalin sprudelt. Zum Auftakt am Samstagabend gibt es mit „Stingin‘ Belle“ einen ersten Vorgeschmack auf das, was ihr neues, am 25. Januar erscheinendes Doppelalbum „Opposite“ bereithalten wird: mitreißende Melodien, treibende Bässe, rockige Hymnen nahe am Pop - immer wieder unterbrochen von mal progressiven, mal stakkatohaften Ausbrüchen.   Biffy Clyro sind anders und haben mit ihrem eigenen, unverwechselbaren Sound längst eine Nische zwischen radiotauglicher Popmusik und Untergrund für sich gefunden. In England füllt die vor 17 Jahren im schottischen Ayrshire gegründete Band mittlerweile Stadien wie die Wembley Arena. Und auch in Dortmund ist das Konzert bereits Monate vor dem Termin ausverkauft, und wer eine der begehrten Karten ergattern konnte, wird mit einem mitreißenden Auftritt Biffy Clyros belohnt.

  Im Mittelpunkt stehen neben neuen Songs wie „The Joke‘s On US“ oder dem nach vorne treibenden „Modern Magic Formula“ vor allem die Alben „Puzzle“ (2007) und „Only Revolutions“ aus 2009. Lieder wie „Bubbles“, „The Captain“ oder „Fallings Stars“ reißen das Publikum mit. Emotional wird es bei „Many Of Horror“, wenn Simon Neil textsicher begleitet wird von den rund 1000 Kehlen im FZW, oder dann, wenn der 33-Jährige zur Akustik-Gitarre greift.

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Bildergalerie

Rock'n'Roll, Punk und Hardrock im FZW beim Westend-Festival

Biffy Clyro und Joy Formidable brannten am Samstag (3.11.2012) auf der FZW-Bühne beim Westend Festival. Smoke Blow, Turbonegro und Danko Jones setzten am Freitag (2.11.) das Publikum unter Strom.
04.11.2012
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Biffy Clyro.© Foto: Oliver Brand
Biffy Clyro.© Foto: Oliver Brand
Biffy Clyro.© Foto: Oliver Brand
Joy Formidable.© Foto: Oliver Brand
Joy Formidable.© Foto: Oliver Brand
Joy Formidable.© Foto: Oliver Brand
Joy Formidable.© Foto: Oliver Brand
The Durango Riot.© Foto: Oliver Schaper
The Durango Riot.© Foto: Oliver Schaper
The Durango Riot.© Foto: Oliver Schaper
The Durango Riot.© Foto: Oliver Schaper
The Durango Riot.© Foto: Oliver Schaper
The Durango Riot.© Foto: Oliver Schaper
The Durango Riot.© Foto: Oliver Schaper
The Durango Riot.© Foto: Oliver Schaper
The Durango Riot.© Foto: Oliver Schaper
Wasser, Bier und Rock'n'Roll.© Foto: Oliver Schaper
The Smoke Blow.© Foto: Oliver Schaper
The Smoke Blow.© Foto: Oliver Schaper
The Smoke Blow.© Foto: Oliver Schaper
The Smoke Blow.© Foto: Oliver Schaper
The Smoke Blow.© Foto: Oliver Schaper
The Smoke Blow.© Foto: Oliver Schaper
The Smoke Blow.© Foto: Oliver Schaper
The Smoke Blow.© Foto: Oliver Schaper
The Smoke Blow.© Foto: Oliver Schaper
The Smoke Blow.© Foto: Oliver Schaper
The Smoke Blow.© Foto: Oliver Schaper
Blick ins Publikum.© Foto: Oliver Schaper
The Smoke Blow.© Foto: Oliver Schaper
The Smoke Blow.© Foto: Oliver Schaper
The Smoke Blow.© Foto: Oliver Schaper
The Smoke Blow.© Foto: Oliver Schaper
The Smoke Blow.© Foto: Oliver Schaper
The Smoke Blow.© Foto: Oliver Schaper
The Smoke Blow.© Foto: Oliver Schaper
The Smoke Blow.© Foto: Oliver Schaper
The Smoke Blow.© Foto: Oliver Schaper
The Smoke Blow.© Foto: Oliver Schaper
The Smoke Blow.© Foto: Oliver Schaper
The Smoke Blow.© Foto: Oliver Schaper
The Smoke Blow.© Foto: Oliver Schaper
The Smoke Blow.© Foto: Oliver Schaper
The Smoke Blow.© Foto: Oliver Schaper
The Smoke Blow.© Foto: Oliver Schaper
The Smoke Blow.© Foto: Oliver Schaper
The Durango Riot.© Foto: Oliver Schaper

Immer wieder gibt es auch Ausflüge in die Vergangenheit der Band wie mit „27“ vom Album „Blackened Sky“ oder der 2002er B-Seite „Hope For An Angel“, die bereits Teil der Zugaben ist. Emotional aufgeladen endet der Auftritt der Schotten schließlich mit dem großartigen „Mountains“.

Krachende Rockgitarren, Testosteron und verschwitzte Männlichkeit bestimmen das Bild am Freitag, dem zweiten Abend des Westend-Festivals im Freizeitzentrum West (FZW) - allerspätestens, nachdem die Schweden The Durango Riot mit ihrem zackigen, aber vergleichsweise milden Rock zwischen The Hives und Mando Diao den Weg für Smoke Blow frei machen.

Mit gleich zwei Sängern brüllen die Kieler dem Publikum ihren höllisch lauten Straßenpunk entgegen, zu dem sich das Publikum vor Bühne nicht erst beim schmuddeligen Cover von Billy Idols "Rebel Yell" schweißnass herumschubst. Noch ausgelassener wird die Party höchstens bei den folgenden Turbonegro. Den Norweger Deathpunks fehlt mit ihrem neuen Sänger, dem dickbäuchigen Briten und selbsterklärten Nihilisten Tony Sylvester, zwar ihre alte Aura von Gefährlichkeit. Dafür verfügt die Band über die Turbojugend, ihre treue, stets in speziellen Jeansjacken auftretende, trink- und feierwütige Fan-Organisation, die jeden Song bedingungslos bejubelt.

Und Danko Jones? Der glatzköpfige Kanadier zelebriert danach mit seinem Trio nicht nur gekonnt die Kunst von krachenden Rocksongs über Mädchen, Autos und Rock'n'Roll, sondern zeigt sich dazwischen auch als unterhaltsamer Geschichten-Erzähler.

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