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Vom Waisenhaus zur Jugendhilfe

21.11.2007

"1857: Erwerb eines Hauses mit Hof und Obsthof in der Hansastraße" beginnt die Zeitleiste zur Chronik der Jugendhilfe St. Elisabeth. 150 Jahre ist es her, dass die Dortmunderin Franziska "Fanny" Fischer dort ihr Waisenhaus "Haus zur heiligen Elisabeth" einrichtete.

Inzwischen ist daraus die Jugendhilfe St. Elisabeth geworden, die derzeit 111 große und kleine Schützlinge betreut und sich unter anderem an fünf Standorten in Dortmund und Schwerte um Wohngruppen für Kinder, Jugendliche und ihre Familien kümmert.

In eineinhalb Jahrhunderten hat sich in Sachen Erziehung viel getan. "Zum Glück", sagte gestern Franz Josef Klein, Vorsitzender des Verwaltungsrats, beim Jubiläums-Festakt im Katholischen Centrum. Dennoch sei der Begriff ,Kinderheim' immer noch negativ besetzt. "Kaum einer vermutet dahinter eine Heimat, Wärme und Geborgenheit, sondern viel mehr Strenge, Zucht und Ordnung", so Klein. Das sei heute nicht mehr zutreffend.

Friedhelm Evermann, Leiter der Jugendhilfe St. Elisabeth, ist stolz auf seine "immerhin älteste noch existierende Einrichtung in Dortmund". Sie habe sich zum Positiven weiterentwickelt. Für die Zukunft wünscht er sich, "den Blick dafür zu behalten, was Kinder und Jugendliche brauchen - in finanzieller, aber auch in fachlicher Hinsicht".

Günther Nierhoff, Geschäftsführer der Katholischen St.-Johannes-Gesellschaft, erinnerte daran, dass die Jugendhilfe als Spiegel der Gesellschaft auch die sozialen Probleme aufzeigt. Daran gelte es auch in Zukunft zu arbeiten, den Blick dafür dürfe man nicht verlieren. bel

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