Dortmunder Professoren haben „religiöses Gebäude des Jahres“ gebaut

Kirche in Leipzig

Zwei Professoren der TU Dortmund haben das "religiöse Gebäude des Jahres" gebaut. Die Architekten Ansgar und Benedikt Schulz konnten für ihr Projekt "Katholische Propsteikirche St. Trinitatis" in Leipzig einen Preis des "World Architecture Festivals 2016" (WAF) aus Berlin mit nach Hause nehmen.

DORTMUND/LEIPZIG

, 10.12.2016, 08:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Ansgar und Benedikt Schulz sind Brüder, in Witten aufgewachsen und teilen sich eine Professorenstelle in Dortmund. "Das ist in Deutschland einmalig", sagt der 47-jährige Benedikt. Sein Bruder Ansgar ist 50 Jahre alt. Zusammen betreiben sie in Leipzig das Architektenbüro "Schulz und Schulz".

Kirche ist mit dem Stadtraum verzahnt

"Das Besondere an der Kirche ist die Verzahnung mit dem Stadtraum", erklärt Benedikt Schulz. Tatsächlich ist am Martin-Luther-Ring in der Leipziger Innenstadt ein trutziger Baukörper entstanden, der jedoch einen einladenden, offenen Pfarrhof birgt. Zur Eröffnung dieses größten Kirchbaus im Osten nach der Wiedervereinigung (für 30 Millionen Euro) schickte sogar Papst Franziskus eine Grußbotschaft. Das fast schwerelose, helle Innere der Kirche fasziniert die Gläubigen, die Gemeinde hat riesigen Zulauf. "Das Durchschnittsalter ist 37 Jahre", berichtet Benedikt Schulz.

Brüder bauen Deutsche Botschaft in Wien

Doch die Brüder stehen längst vor einer neuen Herausforderung, denn die neue Deutsche Botschaft in Wien wird nach ihren Plänen realisiert. Auch ein Bauprojekt im Revier steht an, ist aber noch nicht spruchreif.

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