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Ein schwarzer Tag für den SV Schermbeck

Fußball

Trotz aller Bemühungen und sehr viel Ballbesitz kam der SV Schermbeck gegen Hiltrup auf keinen grünen Zweig und kassieret eine 1:6-Heim-Niederlage.

SCHERMBECK

von Ralf Weihrauch

, 11.03.2018
Ein schwarzer Tag für den SV Schermbeck

Bei Kevin Rudolph und dem SVS klappt es in diesem Jahr noch überhaupt nicht. Das Zustandekommen des 1:6 gegen Hiltrup ist symptomatisch für den aktuellen Zustand.Pieper

Es gibt Tage, an denen nichts funktioniert, und andere, an denen alles klappt. Während der SV Schermbeck die erste Variante erwischte, freute sich der TuS Hiltrup über die zweite und drei Punkte.

Westfalenliga 1

SV Schermbeck - TuS Hiltrup

1:6 (0:2)

Die dritte Niederlage der Falkowski-Elf in Folge macht den totalen Fehlstart ins Jahr 2018 perfekt. Dabei waren Trainer und Spieler guter Dinge in dieses Spiel gegangen. Die Platzherren ergriffen gleich die Initiative und hatten Chancen durch Marek Klimczok und Marc Schröter.

Der Unterschied zum Jahr 2017 liegt darin, dass die entscheidenden Zentimeter fehlen. Spielzüge und Anspiele, die blind funktionierten, scheitern nun, da der Pass nicht im richtigen Moment kommt oder der Adressat sich einen Tick zu spät auf den Weg macht.

Das Unglück begann in der achten Minute, als Guglielmo Maddente völlig frei an den Ball kam und von Kevin Mule-Ewald nur durch beherztes Halten gestoppt werden konnte. Der SVS-Verteidiger bekam zwar nicht Rot, doch dafür erzielte Jonas Wiethölter mit einem haltbaren Freistoß die Hiltruper Führung.

Marc Schröter spielte für Dominik Milaszewski in der Spitze, blieb aber genau so glücklos wie dieser. Mehr Auge und Glück hatte Maddente auf der anderen Seite, als er Tim Krückemeier mit einem Heber aus mehr als 25 Metern zum 0:2 überlistete (31.).

Die Zeit bis zur Pause war gefüllt mit scheiternden Schermbecker Angriffsversuchen, und genauso ging es auch nach dem Seitenwechsel weiter. Der Anschlusstreffer hätte jede Minute fallen können, doch es kam anders. In der 56. Minute kam Tim Krückemeier bei einer Ecke nicht aus dem Tor und Maddente köpfte sein zweites.

Bezeichnend für das schwindende Schermbecker Selbstvertrauen war eine Szene nach einer knappen Stunde. Aldin Hodzic hatte aus halbrechter Position aus zehn Metern freie Schussbahn, entschied sich aber für einen Querpass in den Fünfer, wo weit und breit kein Schermbecker zu sehen war.

Die Schnitzer auf der anderen Seite wurden sofort bestraft. Malte Grumann leistete sich einen Fehlpass im Aufbau, Hiltrup schaltete blitzschnell und nach einer Kombination über drei Stationen war Christoph Blesz erfolgreich. Beim 0:5 ließ der SVS einen Seitenwechsel über 60 Meter zu, der Ball kam mit einer Berührung vors Tor, wo Diogo Castro den Fuß zum 0:5 hinhielt.

Die Schermbecker waren immer sichtlich bemüht, ein Tor zu erzielen. Immerhin erzielte Marek Klimczok per Freistoß den Ehrentreffer (79.). Den Schlusspunkt setzte Manuel Beyer per Kopf nach einer Ecke.

SVS: Krückemeier, Helling (46. Kissi), Mule-Ewald, Klimczok, Zugcic, Schröter, Kevin Rudolph, Milaszewski, Hodzic (62. Niewerth), Poch, Grodzik (46. Grumann)

Tore: 0:1 Wiethölter (8.), 0:2 Maddente (31.), 0:3 Maddente (56.), 0:4 Blesz (64.), 0:5 Castro (70.), 1:5 Klimczok (79.), 1:6 Beyer (86.).

Bes. Vork.: Gelb-rot gegen Mule-Ewald (77.).

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