Ermittlungen laufen

18.07.2019 / Lesedauer: 2 min
Ermittlungen laufen

900 Schweine sind im Januar auf einem Hof in Ellewick gestorben.foto dpa © picture alliance/dpa

Vreden. Sechs Monate ist der Einbruch in einen Schweinestall in Ellewick nun schon her. Damals haben Einbrecher die Lüftungsanlage ausgeschaltet und rund 900 Schweine sind erstickt. Der Fall hat in ganz Deutschland für Schlagzeilen gesorgt. Denn der Betreiber des Hofes ist kein Unbekannter. Er wird von Familie Röring betrieben und Johannes Röring sitzt für die CDU im Bundestag in Berlin und ist Bauernpräsident.

Wegen seiner politischen Arbeit kann auch ein politischer Hintergrund bei der Tat nicht ausgeschlossen werden. Deswegen ermittelt nicht die normale Polizei, sondern der Staatsschutz. Die können aber auch ein halbes Jahr nach der Tat noch keine neuen Erkenntnisse veröffentlichen. Auch bei der Tierrechtsorganisation Peta, die eine Belohnung von 2500 Euro für Hinweise ausgesetzt hat, hat sich bislang niemand gemeldet.

Die Familie Röring hat sich nach dem Einbruch beraten lassen, wie die Sicherheitsmaßnahmen verbessert werden können. Verpflichtend ist zum Beispiel eine Alarmanlage für die elektrische Lüftung. Wenn die also ausfällt, wird ein Alarm ausgelöst. Das ist bei dem Einbruch aber nicht passiert. Denn die Täter haben zuvor auch die Alarmanlage manipuliert, sagt die Polizei.