Fahrer handelt sich wegen Video-Schalte auf der Autobahn Ärger ein

Verkehr

Ein Autofahrer hat auf dem Standstreifen der Autobahn geparkt. Dafür schaltete er die Warnblinker an und stellte das Warndreieck raus. Der Grund: Er wollte an einer Videokonferenz teilnehmen.

Bad Kreuznach

23.04.2021, 05:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Ein Autofahrer hat in Rheinland-Pfalz auf dem Standstreifen geparkt, um an einer Videokonferenz teilzunehmen. (Symbolbild).

Ein Autofahrer hat in Rheinland-Pfalz auf dem Standstreifen geparkt, um an einer Videokonferenz teilzunehmen. (Symbolbild). © picture alliance/dpa

Eine Videokonferenz auf dem Seitenstreifen einer Autobahn in Rheinland-Pfalz hat einem 27-Jährigen Ärger mit der Polizei eingebracht. Den Beamten sei am Mittwoch bei Bad Kreuznach ein vermeintliches Pannenfahrzeug aufgefallen, das dort völlig ungesichert ohne aufgestelltes Warndreieck und Warnblinker gestanden habe, teilte die Polizeiautobahnstation Gau-Bickelheim am Donnerstag mit. Als die Polizisten nachschauten, stellten sie fest, dass der Fahrer via Smartphone gerade an einer Videokonferenz teilnahm.

Parken auf der Autobahn verboten

Der Mann erzählte den Beamten, dass er unbedingt an der Videorunde habe teilnehmen wollen und auf dem Standstreifen angehalten habe, um nicht während der Fahrt sein Handy zu benutzen. Die Polizisten erklärten daraufhin laut Bericht, dass das Parken auf der Autobahn nicht erlaubt sei. Der 27-Jährige muss nun mit einer Anzeige rechnen.

RND

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