Fastfood und Softdrinks in mexikanischem Bundesstaat erst ab 18 Jahren erlaubt

Essen und Trinken

Ein mexikanischer Bundesstaates hat ein Verbot für Fastfood und Softdrinks für Jugendliche unter 18 Jahren erlassen – ähnlich dem Verbot für Alkohol und Zigaretten.

10.08.2020, 18:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Eine junge Frau isst einen Hamburger. (Symbolbild)

Eine junge Frau isst einen Hamburger. (Symbolbild) © picture alliance/dpa

Mexiko kämpft seit langer Zeit schon mit Übergewicht in der Bevölkerung. Besonders Minderjährige sind in dem südamerikanischen Staat betroffen. Mit einem Verbot möchte die Regierung des mexikanischen Bundesstaates Oaxaca nun Übergewicht und Diabetes bei Kindern und Jugendlichen vorbeugen. Fastfood und Softdrinks sind in dem Bundesstaat für Jugendliche unter 18 Jahren nicht mehr erlaubt, berichtet RTL. Der Konsum solcher kalorienhaltigen Lebensmittel werden somit dort gleichbehandelt wie der Konsum von Zigaretten und Alkohol.

Mehr Fastfood und Softdrinks als Medizin

Magaly López Domínguez, Politikerin der Lokalregierung von Oaxaca, gibt das neue Verbot offiziell bei Twitter bekannt. Fastfood und Softdrinks seien in jedem noch so abgelegenen Dorf erhältlich, während medizinische Produkte Mangelware sind. Das soll sich nun endgültig ändern. Eine zusätzliche Steuer auf Softdrinks gibt es schon seit einigen Jahren. Der Erfolg hielt sich allerdings in Grenzen. Drei von vier Mexikanern wiegen immer noch zu viel.