Griechenland: Riesige Ventilatoren und Tränengas gegen Migranten

Flüchtlinge

Eigentlich hat sich die Lage an der griechisch-türkischen Grenzen beruhigt. Trotzdem gibt es nahezu täglich Zusammenstöße zwischen Migranten und griechischer Grenzpolizei.

Griechenland

13.03.2020, 14:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Griechische Sicherheitskräfte setzen Tränengas gegen Migranten an der türkisch-griechischen Grenze in Pazarkule/Kastanies ein.

Griechische Sicherheitskräfte setzen Tränengas gegen Migranten an der türkisch-griechischen Grenze in Pazarkule/Kastanies ein. © picture alliance/dpa

Die griechische Grenzpolizei setzt ein neues Mittel ein, um Migranten und Flüchtlinge von einem Sturm über die Grenze abzuhalten: riesige Ventilatoren. Nach Angaben aus Militärkreisen sind es Hochdruckgeräte, die üblicherweise in Windkanälen für Fallschirmspringer eingesetzt werden.

Sie wurden am Donnerstag auf Jeeps montiert erstmals eingesetzt, um am Grenzübergang Kastanies Rauch und Tränengas zurück auf die türkische Seite der Grenze zu blasen. An dem Grenzübergang ist es seit Ende Februar fast täglich zu Zusammenstößen zwischen Migranten und der griechischen Grenzpolizei gekommen.

Hintergrund ist eine Ankündigung der türkischen Regierung, dass sie Migranten und Flüchtlinge nicht mehr länger davon abhalten werde, illegal nach Griechenland zu gelangen. Tausende versuchten daraufhin ihr Glück und harren an der Grenze aus.

RND/cle/AP

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