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Die Hohensyburg

Tief im Dortmunder Süden, nicht weit von der gleichnamigen Spielbank entfernt, liegt mit der Hohensyburg eine der ältesten Burgruinen des Ruhrgebiets. Frühe Aufzeichnungen sprechen bereits im Jahr 775 von deiner Burg“ an der Stelle, wo die Lenne in die Ruhr mündet. Hier führte Karl der Große zermürbende Schlachten mit den verfeindeten Sachsen. Ein Wunder soll, einer Sage zufolge, dem ersten deutschen Kaiser geholfen haben, seine Feinde hier zu besiegen. Über der Burgkapelle erschien demnach ein Lichtzeichen in Form eines Schildes. Verängstigt ob dieser Erscheinung warfen die Angreifer daraufhin ihre Waffe weg und flohen. In der Nähe der Ruine befindet sich zudem das Kaiser-Wilhelm-Denkmal, von dem man eine atemberaubende Aussicht auf das Ruhrtal hat.
08.06.2020
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Die Hohensyburg wurde um 700 n. Chr. gebaut. Heutzutage sind nur noch einige Ruinen der ehemaligen Wehranlage erhalten.© Kallenbach
Innerhalb der Ruinen befindet sich ein 1930 gefertigtes Soldatendenkmal. Es gedenkt der Gefallenen im ersten Weltkrieg.© Kallenbach
Der sich ganz in der Nähe befindliche Vincketurm wurde 1837 in Erinnerung an den früheren Oberpräsidenten Westfalen, Ludwig von Vincke (1774 – 1844) gebaut. Er war der letzte Privateigentümer der Hohensyburg.© Kallenbach
Ein paar Gehminuten von den Ruinen der Hohensyburg entfernt, liegt das Kaiser-Wilhelm-Denkmal. Von 1893 bis 1902 gebaut, soll es an Kaiser Wilhelm I. von Preußen erinnern. © Kallenbach
Am Kaiser-Wilhelm-Denkmal ist eine Aussichtsplattform, von der aus man einen wunderbaren Blick über das Ruhrtal und die Lennemündung hat.© Kallenbach