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Das Wasserschloss Lembeck

Auf der Grenze zum Münsterland liegt am nördlichen Rand Dorstens das Wasserschloss Lembeck. Obwohl bereits in Urkunden aus dem 12. Jahrhundert von einem „Oberhof in der Lehmbecke“ gesprochen wird, stammt das Schloss in seiner heutigen Form aus dem 17. Jahrhundert. Nachdem das Geschlecht der von Westerholt – die Familie von Lembeck starb 1526 in männlicher Linie aus – in den Wirren des Dreißigjährigen Krieges von ihrem Familiensitz fliehen mussten, nutzte der Enkel der damaligen Exilanten Dietrich Conrad Adolf von Westerholt, 1674 die Chance auf einen Neuanfang. Fast 20 Jahre, bis 1692, wurde der Familiensitz im Barockstil um- und ausgebaut. Auch heute ist das Schloss noch im Privatbesitz, der jetzige Eigentümer, Ferdinand Graf von Merveldt, lebt sogar noch auf dem Schlossgelände. Von Anfang Mai bis Ende Juni lohnt sich vor allem der Rhododendron-Garten des Schlosses. In den 1960er Jahren vom damaligen Schlossgärtner Heinrich Nottelmann begonnen, stehen in dem nach ihm benannten Garten zu dieser Zeit 150 verschiedene Rhododendron-Arten in Blüte.
08.06.2020
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Das Schloss Lembeck ist ein Wasserschloss aus der Barockzeit. Es wurde im Zweiten Weltkrieg stark beschädigt, in den 1960er und 1970er Jahren aber wieder restauriert.© Kallenbach
Der Schlosspark wurde im Stil englischer Gärten des 18. Jahrhunderts angelegt. Ein Merkmal dafür ist etwa ein Froschteich mitten in der Anlage, an dem Banke zum Ausruhen einladen.© Kallenbach
Der Schlossgarten zeichnet sich vor allem durch seine vielen Rhododendren aus. 150 verschiedene Arten blühen auf dem Gelände© Kallenbach
Daher lohnt sich vor allem ein Besuch von Ende Mai bis Ende Juni, da in dieser Zeit die Rhododendren in voller Blüte stehen.© Kallenbach
Mit der Rhododendrenzucht begann man auf Schloss Lembeck bereits in den 1960er Jahren. Die Initiative hierfür ging von Schlossgärtner Heinrich Nottelmann aus, nach dem auch dieser Teil der Gartenanlage benannt ist.© Kallenbach