Fürs Hobby beim Bund

15.02.2019, 17:55 Uhr / Lesedauer: 1 min
Fürs Hobby beim Bund

Christoph Kahler am Flugplatz Stadtlohn-Vredenkeirat

Stadtlohn. Der Alltag bei der Bundeswehr sieht für Christoph Kahler aus Wessum nicht so aus wie für die meisten anderen Soldaten. Er ist Mitglied der Sportfördergruppe für Segelflieger – und kann sein Hobby fast jeden Tag ausüben.

Schon als Kind hat der heute 20-Jährige seinen Vater und seinen älteren Bruder regelmäßig zum Flugplatz Stadtlohn-Vreden begleitet und ihren beim Segelfliegen zugeschaut. Die eigene Ausbildung begann er dann mit 13, als 16-Jähriger hatte er bereits seine Pilotenlizenz. Früher ist das nicht erlaubt. Und in seinem Sport ist Christoph Kahler ziemlich talentiert, 2018 wurde er 15. bei der Deutschen Junioren-Meisterschaft. Bei der Bundeswehr werden er und drei weitere Flieger für insgesamt ein Jahr gefördert, haben jeden Tag Theorieunterricht. Und wenn das Wetter passt, dann geht es in die Luft.

Das Segelfliegen funktioniert ohne Motor. Deshalb sind die Flieger auf die sogenannte Thermik angewiesen, also Luft, die von der Sonne erwärmt wird und hochsteigt. Diese Aufwinde tragen das Flugzeug – zum Teil über 1000 Kilometer weit und mehrere Tausend Meter hoch. Seinen weitesten Flug hat Christoph Kahler 2018 in Südafrika hingelegt: 1160 Kilometer.