Götz Alsmann reist mit lässigem Swing durch Italien

Premiere in Dortmund

Au revoir Paris, goodbye New York, ciao Rom. Götz Alsmann und seine Band haben ihre Reise-Trilogie durch historische Musikstudios in den Kellergewölben von Ennio Morricone vollendet. Weltpremiere feierte das Rom-Programm des Entertainers aus Münster wie immer im Konzerthaus Dortmund.

DORTMUND

, 22.09.2017, 16:03 Uhr / Lesedauer: 1 min
Götz Alsmann feierte mit seinem Rom-Abend eine Premiere im Konzerthaus Dortmund.

Götz Alsmann feierte mit seinem Rom-Abend eine Premiere im Konzerthaus Dortmund.

Mehr als das Paris- oder Broadway-Programm begeisterte der Italien-Abstecher am Donnerstag und Freitag das Publikum als Abend zum Mitsummen. Natürlich gehören „Volare“, „Azzuro“, „Marina“, „Ciao ciao Bambina“, die Capri-Sonne und sogar der Zigeunerchor aus Verdis „Troubadour“ zu den Hits dieses Swing-Schlagerfestivals.

Das Alsmann-Quintett hat all diese Gassenhauer, die beim Schlagerfestival in San Remo ihren Durchbruch hatten, mit tollen Arrangements in einen Lässig-Swing gekleidet. Und Italo-Schlager sind für die Band nicht nur Temperament-Tarentellas, sondern auch wunderschöne Balladen. Natürlich über amore, die Liebe.

Alsmann wie ein italienischer Hütchenspieler

Alsmann ist der Sergio Leone des Quintetts in den gestreiften Sakkos, schwadroniert zwischendurch über Dolce Vita, Western, Machos, Spaghetti olio e aglio und spielt nicht nur Klavier, sondern auch „Mafia-Mandoline“ und zupft die Ukulele. Der zweite „glorreiche Halunke“ in der Band ist Altfrid Maria Sicking.

Eine Fingerfertigkeit wie ein italienischer Hütchenspieler hat dieser Schlagwerker, spielt Vibraphon, Marimbaphon und Glockenspiel und bläst dazu (fast gleichzeitig) auch Trompete und Klarinette. Markus Passlick (Percussion), Rudi Marhold (Schlagzeug) und Ingo Senst (Kontrabass) sind die weiteren Reisebegleiter.

Lila-Luftballons ließ das Konzerthaus zum Arrivederci von der Decke fliegen. Das Publikum feierte die Bella-Italia-Swing-Reise mit Ovationen im Stehen. Eigentlich ist es viel zu schade aufzuhören mit dem Reisen. Wie wär‘s mit einem Besuch der Abbey-Road-Studios in London?

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