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Grubenwagen, Bude und Taubenschlag

LWL-Industriemuseum

Der bepflanzte Förderwagen vor der Haustüer, der Taubenschlag im Garten, der Kiosk an der Ecke – typisch Ruhrgebiet.

20.03.2020, 14:07 Uhr / Lesedauer: 1 min
Grubenwagen, Bude und Taubenschlag

© Reinaldo Coddou H.

In drei Ausstellungen widmet sich das LWL-Industriemuseum in diesem Jahr Menschen, Tieren und Kultur im Revier.

Schlägel und Eisen als Schlüsselanhänger und Ruhrpott-Schriftzüge auf T-Shirts – im Alltag finden sich viele Andenken an den Bergbau im Ruhrgebiet. Doch was steht hinter dieser „Revierfolklore“? Das fragt die gleichnamige Ausstellung im LWL-Industriemuseum Zeche Zollern (bis 25.10.) in Dortmund. Gezeigt werden über 250 Exponate: alte und neue Stücke aus Kohle und Kunststoff, Metall und Vinyl, Andenken und Objekte aus der Imagewerbung, dem Fußball, der Musik sowie der Ess- und Trinkkultur des Reviers.

Auf der Zeche Hannover in Bochum sind vom 27. März bis 10. Mai 2020 Fotografien von Trinkhallen zu sehen. Reinaldo Coddou H. und Brigitte Kraemer haben die beliebten Treffpunkt abgelichet. Die Ausstellung im Malakowturm vereint historische und aktuelle Ansichten von Trinkhallen aus dem gesamten Ruhrgebiet. Ab dem 15. Mai geht es in Bochum dann unter dem Titel „Boten, Helfer und Gefährten“ um die Beziehungen von Mensch und Tier im Wandel. Anhand ausgewählter Tiere spannt die Ausstellung einen Bogen von westfälischen Wildpferden über die Brieftaubenzucht und Glücksschweinchen der 1950er-Jahre bis zu den heutigen Trends.

www.lwl-industriemuseum.de