GymPool - so funktioniert das neue Sport- und Fitness-Netzwerk

Sport-Flatrate

Mehr Menschen in Bewegung bringen - das ist das Ziel von GymPool. Das junge Unternehmen aus Schermbeck hat ein Netzwerk von Sport- und Fitness-Einrichtungen gebildet, das stetig wächst.

Schermbeck

, 11.07.2019 / Lesedauer: 3 min
GymPool - so funktioniert das neue Sport- und Fitness-Netzwerk

Burkhard Westermann hat GymPool gegründet und ein Netzwerk von Sport- und Fitnessanbietern gebildet, das stetig wächst. © Julian Schäpertöns

Fitnessstudios und Sportvereine gibt es viele in der Region. „Aber da muss man sich oft für eine Sportart entscheiden“, sagt GymPool-Gründer Burkhard Westermann (53). „Wir verbinden mittlerweile über 200 Sportanbieter, viele aus Dorsten und der näheren Umgebung sind dabei.“

Anmelden, Partner suchen, einchecken, trainieren - das funktioniert ganz bequem über eine App. Die Mitgliedschaft ist monatlich kündbar. „Der große Vorteil ist die Freiheit, die man mit so einer Sportflat hat“, sagt Westermann. „Alle Sportarten ausprobieren oder wiederentdecken, Übergangslösungen nutzen oder den neuen Traumsport finden- alles geht in einem Tarif.“

Multisportler können viel ausprobieren

Die Trainingshäufigkeit ist nicht limitiert, perfekt für Multisportler, die jede Art von Bewegung lieben und ausprobieren möchten. Wer nicht direkt hart ins Training einsteigen möchte, der kann für sich ein paar Bahnen ziehen oder in kleinen Gruppen neues Selbstbewusstsein in puncto Sport aufbauen.

„Als ich gemerkt habe, wie gut Sport mir tut – nicht nur körperlich, sondern auch in vielen anderen Lebensbereichen – war das sehr prägend für mich“, erzählt Burkhard Westermann, der bereits neben seinem Studium sein erstes Unternehmen gegründet hat. „Ich hatte immer den Wunsch, dieses gute Gefühl anderen Menschen weiterzugeben.“

Doch der 53-jährige Familienvater weiß auch, dass man nicht mit Druck Menschen zum Sport motivieren kann. Jahrelang stellte er sich immer wieder die Frage, wie man auch Sportmuffel vom Sofa kriegt. Nun glaubt er, die Antwort zu kennen – und hat daraus ein neues Unternehmen gegründet.

„Sport- und Freizeitangebote müssen ganz dringend in ein digitales und flexibles Konzept.“
Burkhard Westermann, Gympool-Gründer

Für Burkhard Westermann ist GymPool aber keine klassische Gründergeschichte. Das digitale Start-up ist konsequent gedacht. „In allen Lebensbereichen schließen wir heute Verträge online ab. Apps sind die neuen Unterlagenordner und selbst meinen Stromvertrag kann ich monatlich wechseln“, sagt er. „Sport- und Freizeitangebote müssen ganz dringend in ein ähnlich modernes Konzept. Dann wird es automatisch digital und flexibel.“

Das Büro in Schermbeck hat durchaus Start Up-Charakter: ein großes Wandbild mit Totenkopf, ein Stormtrooper über dem Schreibtisch und einige flexible Arbeitsplätze mit Laptop. Das zehnköpfige Team ist über die Republik verteilt und tauscht sich in Video-Konferenzen und per Handy aus oder sitzt in der Küche zusammen.

In Dorsten und Umgebung konnten schon viele Partner für das GymPool-Netzwerk gefunden werden. Partner sind bei GymPool immer Sportanbieter, mit möglichst vielen verschiedenen Sportarten und Angeboten. Fitness ist ein großer Bestandteil, aber gerade die kleinen Anbieter mit außergewöhnlichen Sportarten können Menschen von der Couch locken. Man muss nur wissen, dass es sie gibt.

GymPool bietet in der App und im Internet eine umfangreiche Partnersuche an, die nach Umkreis, Standort und Sportart gefiltert werden kann. So findet jeder das passende für sich.

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