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Textildiscounter und Schuhgeschäft verlassen Muttergottesstiege

Mietverträge nicht verlängert

Ausgeki(c)kt hat es sich an der Muttergottesstiege für den Textildiscounter. Auch die Filiale von Schuh Okay schließt zum Jahresende. Der Gebäudekomplex wird wahrscheinlich umgebaut.

HALTERN

von Von Holger Steffe

, 06.11.2012
Textildiscounter und Schuhgeschäft verlassen Muttergottesstiege

Die Geschäftslokale von kik, Schuh-Okay und der Signal Iduna Versicherung im Gebüdekomplex an der Muttergottesstiege schließen zum Ende des Jahres.

„Der Mietvertrag der Kik-Filiale an der Muttergottesstiege 2 läuft aus und wird nicht verlängert werden“, erklärt Olga Bakanow von der Unternehmenskommunikation des Discounters. Die Filiale eröffnete Ende November 2004 auf einer Verkaufsfläche von 1119 qm. Derzeit ist keine Neueröffnung in Haltern geplant. „Wir sind jedoch immer auf der Suche nach geeigneten Ladenlokalen und freuen uns über jedes Objektangebot“, so Bakanow. Sie ist bestrebt die Mitarbeiter in Filialen der Umgebung unterbringen zu können.

Die auch an der Muttergottesstiege angesiedelte Filiale von Schuh Okay schließt ebenfalls zum Jahresende. Nach mehr als 20 Jahren in Haltern bedauern die Eigentümer so handeln zu müssen und verweisen ihre Kunden auf ihre Filialen in Marl und Dülmen. Ebenso schließt die Signal Iduna im selben Gebäude an der Rekumer Straße. Thomas Osigus, dessen Mietvertrag der Bürogemeinschaft noch bis Ende 2013 läuft, hat für sein Team aber schon eine neue Bleibe. „Wir ziehen im Dezember an den Hellweg“, hofft Osigus, jetzt früher aus seinem Vertrag mit dem Inhaber der Immobilie, der Apothekerkammer Westfalen-Lippe, zu kommen.

Zum geplanten Konzept der Neugestaltung möchte sich Christoph Korte im Hinblick auf noch laufende Verträge nicht äußern. Der Geschäftsführer des Versorgungswerks der Apothekerkammer und zuständig für Immobilien hofft aber, nach Abschluss letzter Gespräche und Verträge einen Umbau durchführen zu können. „Wenn alles klappt, wird sich das gesamte Erscheinungsbild der Halterner Immobilie verändern“, verspricht Korte. Eine Tendenz ob es in die Lebensmittel-, Textil- oder Möbelbranche auf den dann zur Verfügung stehenden 3000 qm geht, lässt sich der Geschäftsführer nicht entlocken.

Bei der Stadt, ebenfalls Mieter im Haus an der Muttergottesstiege, liegt nach Auskunft von Pressesprecher Georg Bockey auch noch kein für einen Umbau aus feuerschutztechnischen Gründen notwendiger Bauantrag vor. „Das ist aber auch nicht verwunderlich, da die Verträge wohl auch noch nicht unterschrieben sind und die alten Mieter noch hier sind“, so Bockey.

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