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Innovativ in die Zukunft fahren

Elektromobilität

HEEK/KREIS Elektroautos gehört die Zukunft. Die Experten sind sich darüber einig. Das meinen Timo und Sachsa Kock, die bereits eine Strom-Tankstelle vor der Tür haben.

15.07.2010 / Lesedauer: 3 min
Innovativ in die Zukunft fahren

Timo Kock (2. v. l.) und sein Bruder Sascha Kock (l.) demonstrieren Landrat Dr. Kai Zwicker (r.) und WFG-Geschäftsführer Dr. Heiner Kleinschneider die Ladestation und den Ladevorgang. Der PKW und das Motorrad haben jeweils einen Elektroantrieb.

Dass die wirtschaftlichen Chancen dieser neuen Technik nicht nur bei den großen Fahrzeugherstellern liegen, sondern auch im Mittelstand, davon konnten sich Landrat Dr. Kai Zwicker und der Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Borken, Dr. Heiner Kleinschneider, bei einem Besuch der Firma Elektro Kock in Heek überzeugen. Dem Landrat ging es bei diesem Besuch vor allem darum, sich ein Bild zu verschaffen, wie die mittelständische Wirtschaft im Kreis Borken an diesem neuen Trend teilhaben kann. Timo Kock machte deutlich, wie sich die Firma auf die Zukunft ausrichtet. Beschäftigt werden 25 Mitarbeiter, davon acht Auszubildende, sechs im elektrotechnischen und zwei im kaufmännischen Bereich.Wachsender Schwerpunkt Ein neuer und wachsender Schwerpunkt der Firma liegt im Bereich der Elektromobilität. Eine eigene Abteilung "E-Charge" ist als Planungsbüro für innovative Energieprojekte tätig. Der Elektroantrieb, erläuterte Kock, sei eine interessante Zukunftstechnologie. Zwar gebe es derzeit noch erhebliche Nachteile, wie etwa die Reichweite, die Dauer der Batterie-Aufladung und besonders auch der Preis. Durch intensive Forschung und Entwicklung könnten diese jedoch nach und nach beseitigt werden. Timo Kock: "Gerade für ländliche Räume erscheint der Elektroantrieb besonders interessant. Erforderlich ist allerdings eine entsprechende Infrastruktur, die systematisch aufgebaut werden muss."Einheitliche Normen Derzeit wird an vielen Forschungsstätten intensiv daran gearbeitet, die Chancen der Elektromobilität voranzubringen. Notwendig, so die Brüder Timo und Sascha Kock, sei die Verständigung auf einheitliche Normen, etwa für die technische Ausgestaltung der Elektrostecker. Sascha Kock: "Wichtig ist vor allem, dass man bei der Konzeption und Durchführung von Pilotprojekten an die notwendige Nachhaltigkeit denkt." Die Firma Kock versteht sich in der Region und darüber hinaus als führender Anbieter in Sachen Elektromobilität und hat inzwischen auch umfangreiche Erfahrungen durch ihre Beratungsleistungen, etwa im Zusammenhang mit Ladestationen, gesammelt. Für die Brüder Kock ist auch die Frage der Abrechnungssysteme wichtig für den Erfolg: "Nur dann, wenn man unkompliziert und kundenfreundlich etwa mit Chip-Karten abrechnen kann, werden sich derartige Systeme am Markt behaupten können."Chancen nutzen Landrat Zwicker: "Der Markt der Elektromobilität hat sich nach meinem Eindruck in den letzten zwei Jahren wesentlich schneller entwickelt als erwartet. Dass dieser Trend in der mittelständisch orientierten Wirtschaft im Kreis aufgegriffen wird und eigene Akzente gesetzt werden, freut mich ganz besonders."

WFG-Geschäftsführer Dr. Kleinschneider ergänzt: "Für die Entwicklung neuer Technologien in diesem Bereich gibt es interessante Förderansätze, die bei innovativen Projekten genutzt werden können. Die WFG steht zur Unterstützung bei derartigen Projekten zur Verfügung."Das Unternehmen

  • E-Charge mit Sitz in Heek, ist eine im Jahr 2009 neu gegründete Fachabteilung des Unternehmens Elektro Kock GmbH & Co. KG.
  • Das Führungsteam des Unternehmens beschäftigt sich seit einigen Jahren mit der Thematik Elektromobilität, intelligente Stromverteilung in Verbindung mit erneuerbaren Energien sowie deren Visualisierung und bietet somit die optimale Schlüsselstelle für Energieversorger oder Unternehmen, neue Geschäftsbereiche zu gründen.
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