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Ehefrau im Teich versenkt: Prozessauftakt gegen den Ehemann der getöteten Heekerin

Anklage wegen Totschlags

Wegen Totschlags wird der Ehemann der getöteten und im Stiegenpark-Teich versenkten Heekerin vor dem Landgericht Münster angeklagt. Am Dienstag beginnt der Prozess am Landgericht Münster.

Heek

, 19.03.2019 / Lesedauer: 2 min
Ehefrau im Teich versenkt: Prozessauftakt gegen den Ehemann der getöteten Heekerin

© Markus Gehring

Am Landgericht Münster beginnt heute der Prozess gegen einen 32-Jährigen, der am 8. August seine Ehefrau in Heek vorsätzlich getötet haben soll. Angeklagt ist er wegen Totschlags sowie Körperverletzung und Bedrohung.

Während eines Besuchs des Angeklagten aus Mettmann bei seiner mit drei gemeinsamen Kindern in Heek lebenden Ehefrau soll es – nicht zum ersten Mal – zu einem handfesten Streit zwischen den Eheleuten gekommen sein.

Schon in der Wohnung habe der Mann seine Frau körperlich angegriffen, so die Anklageschrift. So soll er der 23-Jährigen mit einem Spielzeugauto so heftig gegen den Kopf geschlagen haben, bis sie geblutet habe.

Bei einem Spaziergang durch den Stiegenpark sei der Streit dann eskaliert. Zunächst soll die Frau dem 32-jährigen ein selbst mitgeführtes Messer vorgehalten haben. Dieses soll er ihr sofort abgenommen haben und anschließend 17 Mal auf sie eingestochen haben. Mit einem Schnitt durch den Hals soll er sie getötet haben.

Tat zunächst bestritten

Der Angeklagte hatte die Tat zunächst bestritten und behauptet, seine Frau habe die Familie aus freien Stücken verlassen. Zweifel der Ermittler an dieser Darstellung führten zu seiner Festnahme.

Eine monatelange Suche nach der Frau blieb erfolglos, bis der Angeklagte selbst die Ermittler im Dezember zum Fundort der Leiche im Teich des Stiegenparks führte. Dort hatte die Leiche mit Steinen beschwert in zwei Metern Tiefe gelegen. Gegenüber den Beamten hatte der 32-Jährige eingeräumt, seine Frau getötet zu haben – nach eigener Darstellung aber ohne Absicht.

Am Dienstag, 19. März, beginnt der der Prozess im Landgericht. Dazu sind sechs Fortsetzungstermine bis zum 10. Mai angesetzt.

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