Heißer September in NRW: Mehrere Stationen verzeichnen Hitze-Rekorde

Wetter

Am Dienstag (15.9.) war es mancherorts so heiß wie noch nie im September seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. 33 Grad oder mehr waren keine Seltenheit in den NRW-Städten - und so soll es bleiben.

Essen

15.09.2020, 18:39 Uhr / Lesedauer: 1 min
Nordrhein-Westfalen hat am Dienstag einen der heißesten Septembertage seit Beginn der Messungen verzeichnet.

Nordrhein-Westfalen hat am Dienstag einen der heißesten Septembertage seit Beginn der Messungen verzeichnet. © picture alliance/dpa

Nordrhein-Westfalen hat am Dienstag einen der heißesten Septembertage seit Beginn der Messungen verzeichnet. An mehreren Messstationen seien Rekorde aufgestellt worden, berichtete Meteorologe Malte Witt vom Deutschen Wetterdienst in Essen.

Hitze-Rekorde im September

Die höchste Temperatur wurde bis zum späten Nachmittag nach vorläufigen Zahlen mit gerundet 35 Grad auf dem Flugplatz Geilenkirchen gemessen. Witt ging allerdings davon aus, dass der bisherige September-Höchstwert für Nordrhein-Westfalen, 35,1 Grad im Jahr 1947 in Herford, am Dienstag nicht erreicht wurde.

Stationsrekorde meldeten - nach vorläufigen Zahlen - etwa die Stationen in Weilerswist (34,3), Geldern (34,2), Düsseldorf (33,8) und Essen (32,3).

"Kleine Hitzewelle" in NRW

Bis zum Nachmittag war es auch im rheinland-pfälzischen Trier mit ebenfalls 34,3 Grad sehr warm. Sogenannte „heiße Tage“ mit Temperaturen über 30 Grad treten im September laut DWD in Nordrhein-Westfalen nur alle zwei bis drei Jahre auf. Der Meteorologe Thomas Kesseler-Lauterkorn sprach am Dienstag von einer „kleinen Hitzewelle“, die Montag begonnen habe und noch bis Mittwoch dauere.

Für Mittwoch sagte der DWD Temperaturen von 26 bis 30 Grad voraus. Im Bergland gebe es für den späten Nachmittag eine geringe Wahrscheinlichkeit für Hitzegewitter.