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Beliebtes Kartoffelfest stößt an Grenzen

Herbern Parat

Der Kartoffelsamstag Ende Oktober hat viele Teilnehmer und Besucher angezogen. Eigentlich sollte man meinen, ein Grund zur Freude. Doch genau in dem Andrang liegt das Problem.

HERBERN

von Von Jörg Heckenkamp

, 02.11.2012
Beliebtes Kartoffelfest stößt an Grenzen

Nina Bause und ihre Oma Anneliese wollten ihr Glück austesten und ließen beim Kartoffelfest einen Luftballon steigen.

Die Veranstaltung läuft so gut und zieht so viele Teilnehmer an, dass es Probleme bei der Stromversorgung gibt. Das erfuhren die Mitglieder von Herbern Parat bei der jüngsten Sitzung, als es um die Bilanz des Kartoffelfestes ging. Die Anwohner an der Süd- und Merschstraße könnten die Stromversorgung der einzelnen Stände nicht mehr sicherstellen. Die Organisatoren denken jetzt über Alternativen nach. Allgemeines Fazit der diesjährigen Veranstaltung: gute Resonanz, viele auswärtige und viele neue Besucher. Die Teilnehmerzahl war hoch, dadurch das Platzangebot ausgereizt. Folglich sucht Herbert Parat nach zusätzlichen Möglichkeiten.

Weitere Folge des Erfolgs: Erhöhtes Müllaufkommen. Sowohl Händler als auch Kunden hätten zum Teil ihren Abfall nicht richtig entsorgt. Hier will die Werbegemeinschaft schon für den Frühjahrsmarkt auf die Gemeinde Ascheberg zugehen und sich zusätzliche Mülltonnen besorgen und diese auf der Südstraße und Merschstraße verteilen.Die Markthändler werden darauf hingewiesen, ihren Müll eigenständig zu entsorgen und nicht einfach liegen zu lassen. Der erstmalige Verkauf des Adventskalender auf dem Kartoffelfest lief gut, 350 Exemplare gingen weg. Der Kalender wird weiter in den bekannten Geschäften verkauft.

FOTOSTRECKE
Bildergalerie

So sah es beim 14. Kartoffelfest von Herbern Parat aus

Am Samstag war in Herbern wieder das Kartoffelfest angesagt. Dick eingepackt in Winterjacke & Co. strömten Neugierige in die Mersch- und die Südstraße, um dem Spektakel beizuwohnen.
28.10.2012
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Der Imkerverein Herbern verkaufte Bonbons, Seife, Shampoo und natürlich auch Honig.© Foto: Justine Winkler
Die Kinderhilfe Heltau/Rumänien e. V. machte eine Tombola. Der Erlös kam den Kindern zugute.© Foto: Justine Winkler
Das Restaurant "Zum letzten Wolf" briet an seinem Stand leckere Reibekuchen.© Foto: Justine Winkler
Weil es vor drei Jahren so gut funktioniert hat, gibt es in diesem Jahr wieder einen "lebendigen Adventskalender". Einige Familien haben sich am Samstag bereits eingetragen, um an Abenden im Advent mit Liedern oder Geschichten weihnachtliche Stimmung aufkommen zu lassen.© Foto: Justine Winkler
Auch das Kochtopfhaus Boy aus Ahlen war vertreten. Stolz präsentierte Hans-Dieter Boy seine Pfannen.© Foto: Justine Winkler
"Am Häufigsten verkaufen sich heute die Spielsachen", stellte Franz-Josef Schwartländer vom Raiffeisen Markt Herbern fest.© Foto: Justine Winkler
Auch das Rote Kreuz war vertreten.© Foto: Justine Winkler
"Dieses Jahr haben wir besonders starke Probleme mit dem Drahtwurm", sagte Lambert Everwand von der Landschaftskammer Westfalen-Lippe und zeigte auf schwarze Löcher in den Kartoffeln.© Foto: Justine Winkler
Mechthild Regenhorn führte die Produkte der Firma JAFRA vor.© Foto: Justine Winkler
Gudrun Talmann aus Drensteinfurt nutzte die Gelegenheit und holte sich leckere Reibeplätzchen und Kartoffeln.© Foto: Justine Winkler
Der sechsjährige Markus und seine Schwester Johanna (3 Jahre alt) hatten großen Spaß. Eifrig verschönerten sie ihre Taschen mit Kartoffeldruck.© Foto: Justine Winkler
Nina Bause und ihre Oma Anneliese wollten ihr Glück austesten und ließen beim Kartoffelfest einen Luftballon steigen.© Foto: Justine Winkler
Christoph "Slidin'" John überzeugte sein Publikum mit rockigen Sounds auf der Slide-Gitarre.© Foto: Justine Winkler
Pippi Langstrumpf (Nicole Koy) war der Renner unter den Kleinen. Sie teilte ihren Süßigkeitenschatz und stemmte fleißig Gewichte.© Foto: Justine Winkler
Schlagworte Herbern

Eine traurige Nachricht erfuhren die Mitglieder rund ums Dämmer-Shopping. Wie in den vorausgegangenen Sitzungen schon mehrfach angesprochen, will Herbern Parat in diesem Jahr aufgrund der immer geringer werdenden Resonanz auf diese Aktion verzichten. Überlegungen liefen, im nächsten Jahr Alternativen anbieten zu können.

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