Influencerin legt Fans rein: Fotos von Bali-Urlaub bei Ikea gemacht

Soziale Netzwerke

Influencerin Natalia Taylor führt ihre Fans hinters Licht. In Instagram-Posts und Stories täuscht sie einen Urlaub auf Bali vor. In einem Video erklärt sie, wie und wo die Fotos entstanden sind.

USA

17.02.2020, 13:39 Uhr / Lesedauer: 1 min
Natalia Taylor flog nicht nach Bali, sonden legte ihre Fans rein.

Natalia Taylor flog nicht nach Bali, sonden legte ihre Fans rein.

Die amerikanische Influencerin Natalia Taylor teilt einen großen Teil ihres Lebens mit ihren 311.000 Instagram-Followern und fast zwei Millionen Abonnenten auf Youtube. Für ihre Fans war es deshalb nichts Ungewöhnliches, dass die Amerikanerin auch Fotos von ihrem Urlaub auf Bali postete. Doch die vermeintlichen Urlaubsbilder entstanden alle in einer Ikea-Filiale.

In einem Youtube-Video löste sie den Schwindel nun auf. Hier erklärt sie, sie habe ausprobieren wollen, ob sie einen ganzen Urlaub mithilfe von falschen Posts und Instagram-Stories faken könne. Sie habe außerdem schon seit Längerem Lust auf ein Fotoshooting in einer Ikea-Filiale gehabt. Bevor es in das Möbelgeschäft ging, habe sie ihr Outfit und Make-up vorbereitet, so Natalia Taylor. Gemeinsam mit einer befreundeten Fotografin sei es dann los zum Shooting gegangen.

„Glaubt nicht alles, was ihr im Internet seht“

Die ganze Aktion blieb natürlich nicht ganz unbemerkt. Andere Besucher des Geschäfts und sogar Mitarbeiter beobachteten das Fotoshooting, was die Influencerin aber nicht davon abhielt. Sie erstellte verschiedene Fotos in unterschiedlichen Locations für ihre Story und ihren Instagram-Feed. Zusätzlich suchte sie noch Fotos und Videos vom Flughafen und von der Landschaft auf Bali aus dem Internet.

Um ihre Follower richtig auf die Probe zu stellen, überlegte sich Natalia Taylor noch etwas anderes: „Ich habe meine Fotografin gebeten, einige Preisschilder absichtlich im Bild zu lassen“, so die Influencerin. Doch niemand bemerkte den Schwindel. Für die 23-Jährige ist klar: „Glaubt nicht alles, was ihr im Internet seht.“

RND/lth

Lesen Sie jetzt